Bademoden-Hit "Sharkini" Bikini mit Biss

Sharkini

(Foto: Quelle: www.storenvy.com)

Im Trash-Streifen "Sharknado" geht es um Haie, die von einem Tornado an Land geschleudert werden und dort Menschen fressen. Für alle, denen das noch nicht absurd genug ist, gibt es jetzt die passende Bademode: den "Sharkini".

Von Felicitas Kock

Die Welt dachte eigentlich, sie hätte schon alles gesehen. Dann kam "Sharknado". Die Geschichte des Trash-Streifens ist schnell erzählt: Ein Tornado über dem Pazifik, der auf Land trifft. Eine Menge menschenfressender Haie, die dadurch in die Luft gewirbelt werden und über Los Angeles herfallen. Ein paar unfreiwillige Helden, die sich den Überfall aus dem Ozean nicht bieten lassen wollen. Und Tara Reid.

Klingt nach Mist. Ist es auch. Aber bekanntlich erlangen manche Filme gerade dadurch Kultstatus, dass sie bodenlos schlecht und unfassbar abgedreht sind. Mit "Sharknado" passiert das seit der Erstausstrahlung im US-Fernsehen Mitte Juli - die Fangemeinde wächst so schnell, dass der Film nun auch im Kino gezeigt werden soll. Der zweite Teil ist bereits in Planung. Dem Promiportal TMZ zufolge darf Tara Reid dann nicht mehr mitspielen - ein Hinweis darauf, dass die Qualität gesteigert werden soll. Manche dürfte das betrüben.

Mit Bademode hat das alles herzlich wenig zu tun - bis jetzt. Denn die US-Amerikanerin Aby Rulloda hat dem Trend zum Hai einen Badeanzug gewidmet. "Sharkini" heißt das graue Wunderding, das ein bisschen nach Marke Selbstgenäht, dadurch aber keinesfalls weniger gefährlich aussieht. Die Designerin, die auch als Gogo-Girl, Model und Nummerngirl bei Martial-Arts-Wettkämpfen arbeitet, erklärt ihr Produkt in einem Interview mit der New York Post folgendermaßen: "Es ist ein Design mit einem Sinn für Humor. Es ist lächerlich, aber auch irgendwie liebenswert." Alles wie bei "Sharknado" also.

Nach Rullodas Angaben hat sich der mit Stoffzähnen besetzte Badeanzug, der für 100 Dollar zu haben ist, bereits 150 Mal verkauft. "Er hat sich verbreitet wie ein Lauffeuer", sagt die 29-Jährige, die den "Sharkini" am liebsten selbst vorführt. Die Reaktionen in den sozialen Netzwerken sprechen ebenfalls für die Fischmode - auch wenn manche nur schwer dazu stehen können:

Mittlerweile beträgt die Wartezeit in den USA vier bis fünf Wochen. Der Sommer ist dann schon fast wieder vorbei. Wer früher mit Zähnen auf Bauch und Rücken herumlaufen will, muss selbst zur Schere greifen. Eine wahre Option für echte Haifans - schließlich liefert der Sharkini gleich doppelte Freude: Trägt Frau den bissigen Einteiler lange genug am Strand, ist ihr danach ein weißer Bikini-Abdruck in Form eines Haigebisses sicher.