Audrey Hepburn und andere Mode-Ikonen – Grace Kelly: Die kühle Schönheit

Warum sie als Mode-Ikone gilt: Die Hollywood-Diva und spätere Fürstin von Monaco verkörperte auf und neben der Leinwand eine schicke und anspruchsvolle Eleganz, die zum Vorbild für die zugeknöpfte und wohlhabende Hausfrau der fünfziger Jahre wurde. 

Ihre makellose Erscheinung, ihre unnahbare Art, ihr aristokratisches Auftreten und ihr unterkühlter, subtiler Sex-Appeal brachten Kelly den Spitznamen "Eisfee" ein.

Sie trug taillierte Kleider mit passenden Jacken, schlichte Hüte, spitze Pumps mit Stiletto-Absatz, Nerzstolas und Satinkleider. Der französische Modeausstatter Hermès widmete der Frau von Fürst Rainier sogar eine Tasche: die "Kelly Bag", die zu Grace Kellys liebstem Accessoire avancierte. Zudem wurde die Art, ihre Kopftücher zu tragen, nach ihr benannt: Beim "Kelly Style", den die Schauspielerin in Filmen und auch privat trug, werden die Tuchenden unter dem Kinn verkreuzt und im Nacken verknotet. 

Um Grace Kellys Stil zu kopieren, braucht man: schwingende, längere Kleider mit Netzpetticoats, Umhänge und Boleros, Mantelkleider mit Knöpfen vorne; weiße Sonnenbrille mit runden Gläsern, Kaschmirstrickjacken, große eckige Ledertaschen mit Metallverschlüssen, Handschuhe, Strümpfe und Hüfthalter, bunte Seidentücher, Bettelarmbänder.

(Nach einer Idee von Sarah Kennedy "Vintage Style", Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2012)

Bild: dpa-tmn 20. Januar 2013, 11:332013-01-20 11:33:17 © Süddeutsche.de/jst/vs