Ende der Aufholjagd beim TSV 1860: Mit einem ernüchternden 1:1 gegen den FSV Frankfurt verpasst der neue Löwen-Trainer seinen dritten Sieg in Serie. Dafür dürfen Kaiserslautern und Nürnberg wieder Hoffnung schöpfen.
In München ist die Aufholjagd des TSV 1860 überraschend zu Ende gegangen:Beim ernüchternden 1:1 (0:1) gegen den FSV Frankfurt verpasste der neue Löwen-Trainer Uwe Wolf seinen dritten Sieg in Serie.
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Münchens Antonio Rukavina (links) kämpft mit Gennadi Blizniuk vom FSV Frankfurt um den Ball (© Foto: dpa)
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Die Altmeister 1. FC Kaiserslautern und 1. FC Nürnberg dürfen dafür im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga wieder Hoffnung schöpfen. Zum Auftakt des 24. Spieltags beendeten die Pfälzer mit dem 2:1 (1:1) am Freitag über die TuS Koblenz ihre Negativserie von drei Niederlagen und übernahmen mit nur noch drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz zumindest bis Sonntag den vierten Tabellenplatz. Auf den fünften Rang verbesserte sich der "Club" nach dem souveränen 4:0 (2:0) gegen Aufsteiger Rot Weiss Ahlen.
Vier Tage nach dem bitteren 2:2 beim MSV Duisburg kehrte Nürnberg in die Erfolgsspur zurück und schnuppert nach dem achten Saison-Heimsieg wieder an den Aufstiegsplätzen. Isaac Boakye (28. Minute) und Marek Mintal (39./53./89.) mit seinem ersten Dreierpack in der 2. Liga trafen für den seit vier Spielen ungeschlagenen Altmeister.
"Wir werden weiter alles versuchen, den Aufstieg zu schaffen", sagte FCN- Torwart Raphael Schäfer nach Spielende im Abo-Sender Premiere. "Aber wenn es nicht gelingt, geht die Welt auch nicht unter." Ahlens Interimscoach Bernd Heemsoth konnte die Auswärtsmisere seiner Mannschaft nicht beheben - der Aufsteiger hat vier Monaten auswärts nicht mehr gepunktet.
Dank einer Energieleistung gegen einen starken Gegner beendete Kaiserslautern seine Mini-Krise von drei Niederlagen nacheinander und stoppte den Vormarsch der zuletzt vier Mal siegreichen Koblenzer. "Dieser Sieg war sehr wichtig. Jetzt sind wir wieder in der richtigen Spur", stellte FCK-Stürmer Srdjan Lakic erleichtert fest.
Ausgerechnet der ehemalige TuS-Spieler Anel Dzaka (68.) als Siegtorschütze hielt die Aufstiegshoffnungen der "Roten Teufel" am Leben. Mit seinem zehnten Saisontreffer hatte Erik Jendrisek (16.) die Mannschaft in Führung gebracht. Nur drei Minuten später gelang Koblenz durch ein Abstaubertor von Njazi Kuqi der Ausgleich, nachdem der Freistoß von Marko Lomic an die Querlatte geknallt war.
In der Münchner Allianz Arena drohte dem neuen Trainer das Ende seiner Erfolgsserie von zwei Siegen, ehe Kapitän Benjamin Lauth zehn Minuten vor Spielende die Aufholjagd der Sechziger belohnte und sein Team immerhin vor der fünften Saison-Heimniederlage rettete. Die in der Rückrunde schon vier Mal, aber auswärts erst ein Mal siegreichen Frankfurter waren durch ein Kopfball von Markus Husterer (16.) in Führung gegangen.
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(sueddeutsche.de/dpa/aho)
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