Der argentinische Mittelfeldspieler gibt dem FC Bayern seine Zusage - und freut sich auf den "schnellen und kraftbetonten Fußball" in Deutschland.
Buenos Aires ist fraglos eine Reise wert. Allein: Die Stadt ist ziemlich weit weg, auch deshalb fährt man nicht so gerne für nichts und wieder nichts hin.
José Ernesto Sosa (© Foto: dpa)
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Diese Erfahrung aber musste nun der Italiener Amadeo Carboni machen, er ist Sportdirektor bei Spaniens Erstligist FCValencia. In der Nacht zum Dienstag hatte er sich in einen Flieger gesetzt, den Atlantik in einer zwölfstündigen Reise überquert - vergeblich.
Denn Zweck seiner Dienstreise war die Verpflichtung von José Ernesto Sosa, 21, gewesen, doch der Spielmacher von Estudiantes La Plata hat sich schließlich doch noch schnell für den FC Bayern entschieden. Sein Verein wird eine Ablösesumme von acht Millionen Euro netto einstreichen, sagte Präsident Eduardo Abadie; sollte der FC Bayern den Spieler für eine Summe weiterverkaufen, die über den acht Millionen Euro liegt, werde Estudiantes mit zehn Prozent am Gewinn beteiligt, heißt es.
Erstmals in die Nationalelf berufen
Sosa selbst wird nach Angaben seines Managers Favio Bilardo von den Bayern ein Gehalt von insgesamt fünf Millionen Euro netto für vier Spielzeiten erhalten. Angeblich hatte das vorherige Bayern-Gebot bei 3,5 Millionen Euro gelegen. Offenbar hatte Bilardo Carboni vor allem deshalb aktiviert, um den Preis des eigenen Klienten in die Höhe zu treiben, die Klubs waren sich schon lange einig.
,,Man hat mir gesagt, dass der deutsche Fußball schneller und kraftbetonter ist'', sagte Sosa, der am Wochenende in München zur sportmedizinischen Untersuchung erwartet wird. ,,Mich schüchtert das nicht ein. Es kommt nicht von ungefähr, dass die meisten Fußballer unseres Landes kein Problem haben, sich an die Wesensart anderer Ligen zu gewöhnen'', zitierte die Zeitung La Nación den Bayern-Zugang. Der Dienstag war für Sosa am Ende doppelt süß: Er wurde erstmals in die Nationalelf berufen.
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(SZ vom 01.03.2007)
Berliner Zeitung
Die Rothosen suchen einen Spielmacher. Es gibt sehr wenig Spielmacher die 21 Jahre alt sind. Vielleicht wissen Herr Beckenbauer und Herr Hoeness mehr ueber den neuen Einkauf aus Argentinien. Wahrscheinlich wird es Zeit juengere Leute im Top Mangagement der Rothosen zu finden.
Best regards, KarlB.
1,25 Mio. Euronen netto pro Saison sind für ein 21jähriges Talent aus Südamerika sicher eine ganze Menge Geld. Wenn er wirklich bombig einschlägt, wird der FCB sicher rechtzeitig vor Vertragsende zu einer Verlängerung und dann sofortigen Anhebung der Bezüge bereit sein.
5 Mio. Euronen nette pro Saison bekommt bei Bayern doch wohl noch nicht mal ein Kahn oder Makaay!