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Formel 1 - GP Abu Dhabi

Jean Todt: Der Präsident des Automobilweltverbandes Fia (links im Bild) hält die Formel 1 für einen politisch korrekten Sport. Und damit das nicht zu sehr belächelt wird, har er das auch im Reglement festschreiben lassen. Fahrer, die dem Ansehen des Motorsports schaden, gehören bestraft. Wer also öffentlich "shit" und "fuckup" sagt, dazu noch auf dem Siegerpodest, der ist ein schlechtes Vorbild. Nachdem Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel das neulich getan hatten, erging an alle Teams ein bestimmtes Schreiben auf Fia-Briefbogen, künftig auf eine "angemessene" Sprachwahl zu achten. Falls man nach 300 Kilometern Rennstress spontan dazu fähig sein sollte. Vettel: "Jeder mit einer Fernbedienung in der Hand soll gucken, was er will. Wer sensibel ist, kann Kindersendungen schauen."

Bild: dpa

19. November 2012, 09:54 2012-11-19 09:54:07

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