Mit ihren Entscheidungen zugunsten von Deutschland und Argentinien sorgten Jorge Larrionda und Roberto Rosetti für viel Aufregung - nun ist die WM für sie vorbei. Der Deutsche Wolfgang Stark hingegen profitiert von einer neuen Haltung des Weltverbandes.
Bundesliga-Referee Wolfgang Stark darf weiter vom WM-Finale träumen: Trotz des Viertelfinal-Einzugs der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gehört der Schiedsrichter aus Ergolding bei der WM in Südafrika weiter dem Pool an, aus dem der Weltverband Fifa die Viertelfinalpartien besetzen wird. Gemeinsam mit seinen Assistenten Jan-Hendrik Salver (Stuttgart) und Mike Pickel (Mendig) wird der 40-Jährige voraussichtlich zumindest noch ein weiteres Spiel leiten.
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"Wolfgang Stark gehörte mit seinen drei Spielleitungen bisher zweifellos zu den positiven Erscheinungen dieser WM - eine prima Repräsentanz des deutschen Schiedsrichterwesens", sagte Herbert Fandel, der Vorsitzende der DFB-Schiedsrichterkommission. Stark selbst blieb trotz der Aufregung um einen möglichen Einsatz im Endspiel am 11. Juli in Johannesburg weiter cool. "Natürlich ist eine WM etwas Besonderes, weil die ganze Welt auf einen schaut. Aber grundsätzlich steht auch jeder Kreisligaschiedsrichter bei seinem Spiel im Mittelpunkt", sagte Stark.
Stark hatte nach seinen beiden ersten Einsätzen in den WM-Vorrundenspielen zwischen Argentinien und Nigeria (1:0) sowie England und Slowenien (1:0) jeweils gute Kritiken erhalten. Bei seinem dritten WM-Einsatz am vergangenen Samstag im Achtelfinale zwischen Uruguay und Südkorea (2:1) war der Bankkaufmann wegen drei vermeintlicher Fehlentscheidungen jedoch in die Kritik geraten. "Alle drei Entscheidungen waren korrekt. Wolfgang Stark hat das Spiel wieder sicher und professionell geleitet", hatte Fandel die drei Situationen jedoch zugunsten von Stark bewertet.
Auch Busacca fährt nach Hause
Dass Stark überhaupt eine weitere Einsatzchance erhält, kommt schon alleine aufgrund des Einzugs der DFB-Auswahl in die Runde der letzten Acht überraschend. Bei früheren Weltmeisterschaften wurden die Referees, deren Teams noch im Wettbewerb sind, bereits nach dem Achtelfinale abgezogen.
Für insgesamt zehn Referees endet dagegen das WM-Abenteuer. Sie werden von der Fifa gemeinsam mit ihren Assistenten vorzeitig in die Heimat entlassen. Darunter befinden sich neben dem Schweizer Massimo Busacca auch die beiden Skandal-Referees Jorge Larrionda (Uruguay) und Roberto Rosetti (Italien).
Larrionda hatte im WM-Achtelfinale zwischen Deutschland und England (4:1) das klare Tor von Frank Lampard zum 2:2-Ausgleich nicht gegeben. Rosetti, immerhin Schiedsrichter der EM-Finals 2008, hatte bei der Partie zwischen Argentinien und Mexiko das 1:0 durch Carlos Tevez anerkannt, obwohl der Gaucho eindeutig im Abseits gestanden hatte. Nach den Viertelfinalspielen wird der Weltverband nur noch sechs bis acht Schiedsrichterteams vor Ort halten, um daraus die restlichen Spiele bis zum Finale zu besetzen.
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(sueddeutsche.de/aum)
Berliner Zeitung
Champions-League-Finale
Fifa hätte schon seit längerer Zeit auf Pannen-Sepp verzichten müssen. Der Mann ist nicht nur senil sondern langsam unerträglich.
hat auch viel getan für spaniens 63 %ballbesitz ,und fein operativ für spanien gepfiffen,
und das abseitstor nicht erkannt.
FIFA schiris "pfeifen" anders, und das ist seit ewig bekannt, nur so sichert FIFA kontrolle über ihr produkt, ,und kann gefällikeiten global verteilen,
FIFA muss kein video beweiss einführen ein tor und torraum richter-schiri machts auch
Fairness auf dem englischen Rasen, nicht aber dort, wo es existenzgefährdend wird.
Mit welcher Energie deutsche Zeitungen, Sender für Fairness auf dem Rasen eintreten, findet keine Entsprechung im Thema dort, wo es um der Erdball, nicht um den Fußball geht.
Ziemlich lächerliche Angelegenheit!
ca-canaris
Ich kann tomwaits4u nur zustimmen, wieder typisch wie's hier 'menschelt' - die verkrustete FIFA kann ihre eigenen Fehler nicht eingestehen und Suendenboecke muessen her!
Wie haetten die 2 Schiris denn anders entscheiden sollen - sich von der Stadionleinwand offensichtlich beeinflussen lassen und das Abseits erkennen - das hiesse ja gegen FIFA Regeln verstossen!!
Wenn ich einen Job auf dieser Welt NICHT machen moechte - der eines Schiris fuer die FIFA!
Lasst uns mal die alten Koeppe der FIFA auswechseln - frischer Wind!!
müssen jetzt als Sündenböcke herhalten. Das ist unfair und löst das Problem nicht. Die Entscheidung ist genau so hirnrissig wie das Verbot des Abspielens von kritischen Szenen auf der Stadionleinwand. Die FIFA will lediglich davon ablenken, dass sie nicht gewillt ist, zu tun, was sie schon längst tun müsste: Die Einführung von technischen Hilfsmitteln.
Wie man in Computersimulationen leicht nachvollziehen konnte, ist es für Schiedsrichter wie Linienrichter – im Gegensatz zu den Zuschauern auf der Tribüne - äußerst schwierig, in solchen Situationen klar zu entscheiden, ob der Ball hinter der Linie war oder nicht.
Wenn hier ein Schiri aus den Verkehr gezogen gehört, dann der unsägliche Spanier für die erste gelbe Karte gegen Klose im Spiel gegen Serbien und für die anderen zahlreichen gelben Karten, mit denen er das Spiel nicht geleitet, sondern zerstört hat. Eine krassere Fehlentscheidung habe ich selten gesehen. Was haben solche Typen bei der WM verloren?
Ich kann nur den Kopf schütteln über die Borniertheit der FIFA.