Von Thomas Hummel

Abwehr sucht "Schleich"-Nachfolger, Mittelfeld ist talentiert aber jung, im Angriff droht der Halbzeitflüchtling: Einen Monat vor der Nominierung sind im WM-Kader noch einige Stellen offen.

Seitdem Joachim Löw bei der Nationalmannschaft ist, hat die Kadervorstellung vor einem großen Turnier immer etwas von Weihnachten: Was wird da wohl drin sein in den Paketen? Im Mai 2006 (Löw war noch Ko-Trainer) lugte vor der Heim-WM aus einem die zuvor kaum bekannte Rennmaus David Odonkor heraus, 2008 (Löw inzwischen Bundestrainer) wunderten sich die zur EM-Kader-Präsentation auf die Zugspitze gefahrenen Gäste über den Zweitligaspieler Marko Marin.

Joachim Löw DFB Getty

Bundestrainer Joachim Löw. (© Foto: Getty)

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Nur noch ein Monat, dann darf der Bundestrainer Löw die Nation wieder überraschen. Am 6. Mai wird er im Stuttgarter Mercedes-Benz-Museum die möglichen Südafrika-Fahrer benennen (den endgültigen Kader will die Fifa bis zum 5. Juni wissen), und so wie es momentan aussieht, muss die Fußballnation hoffen, dass Löw noch ein paar Spieler entdeckt, mit denen derzeit keiner rechnet. Denn von den einst sicheren Kandidaten fallen nun schon so viele aus oder spielen derart unter Form, dass der Fußballnation durchaus mulmig werden könnte beim Gedanken an die WM.

Lesen Sie auf den folgenden Seiten eine Bestandsaufnahme des DFB-WM-Kaders einen Monat vor dessen Nominierung.

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