Frankreich und Portugal gehören bei der Auslosung nicht zu den gesetzten Teams. Damit kann es in Südafrika zu sehr schweren Gruppen kommen.

Der dreimalige Welt- und Europameister Deutschland ist bei der WM-Gruppenauslosung am Freitag (18 Uhr MEZ/live im ZDF und bei Sky) in Kapstadt erwartungsgemäß als Gruppenkopf gesetzt. Dies beschloss das WM-Organisationskomitee der Fifa bei einer Sitzung am Mittwoch in Kapstadt. Dabei wurde die Fifa-Weltrangliste von Oktober 2009 als Maßstab herangezogen. Die Fifa legte die vier Töpfe mit jeweils acht Teams fest. Bei der Ziehung werden acht Gruppen a vier Teams ausgelost.

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Franck Ribéry und Frankreich könnten in einer WM-Gruppe mit Deutschland spielen. (© Foto: AP)

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Das WM-Eröffnungsspiel am 11. Juni 2010 bestreitet Gastgeber Südafrika im Soccer City Stadium von Johannesburg als Kopf der Gruppe A. Außer der Kap-Republik und Deutschland sind Weltmeister Italien, Europameister Spanien, WM-Rekord-Titelträger Brasilien, Argentinien, England und die Niederlande im Topf der Fußball-Giganten. Im Topf vier ist Vize-Weltmeister Frankreich platziert.

Topf 1: Südafrika, Brasilien, Spanien, Italien, Deutschland, Argentinien, England, Niederlande

Topf 2: Japan, Südkorea, Nordkorea, Australien, Neuseeland, USA, Mexiko, Honduras

Topf 3: Nigeria, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Algerien, Paraguay, Chile, Uruguay

Topf 4: Frankreich, Portugal, Dänemark, Slowakei, Slowenien, Schweiz, Griechenland, Serbien

Damit könnte es unter anderem zu einer schweren Gruppe mit Deutschland, Frankreich, Kamerun und Mexiko kommen - allerdings auch zu einer eher einfachen Konstellation mit Deutschland, Slowakei, Algerien und Neuseeland.

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(sueddeutsche.de/sid/dpa/aum)