Nun ist Klitschko wieder Weltmeister, er tritt in Stuttgart an gegen Juan Carlos Gomez. Der Kubaner ist ein feiner Techniker, quirlig auf den Beinen, er schlägt ebenso hart wie zielsicher. Trainer Fritz Sdunek bezeichnete den Kubaner einmal als größtes Talent, das er je in die Finger bekommen habe. Allerdings ist der talentierte Gomez ein Lebemann, in dessen Dopingprobe man schon einmal Kokain fand, der vor diversen Freundinnen und Steuerberatern flüchtet. Vor dem Kampf tönte Gomez in gewohnter Boxersprache: "Ich bin zu schnell. Klitschko wird staunen, was ich alles mit ihm anstellen werde."
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Klitschko und Gomez bei der Pressekonferenz. (© Foto: dpa)
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Es ist eine Pflichtverteidigung an diesem Samstag in Stuttgart, der promovierte Sportwissenschaftler Klitschko weiß: Er muss diesen Kampf gewinnen, damit seine Karriere nicht allzu löchrig wird. Unvollständig indes wird sie bleiben - weil er auch bei einem Sieg nicht gegen den derzeit besten Schwergewichtler der Welt boxen wird. Das ist sein Bruder Wladimir - und die beiden haben ihrer Mutter geschworen, nie gegeneinander anzutreten.
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(sueddeutsche.de/aum)
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