Wer wird Blatters Nachfolger? Russland für Infantino

Uefa-Generalsekretär gewinnt für die Wahl am 26. Februar einen wichtigen Verbündeten.

Bei der Wahl des nächsten Fifa-Präsidenten kann der Schweizer Gianni Infantino auch auf die Stimmen aus Russland und Dänemark bauen. "Infantino ist unser Kandidat", sagte der russische Sportminister und Verbandschef Witali Mutko am Mittwoch nach einem Treffen mit Infantino in Moskau. "Er ist in der Lage, die Probleme der Fifa zu lösen und die Fußball-Familie zu vereinen." Der Generalsekretär des Europa-Verbands Uefa lobte, Russland habe bei der Vorbereitung der WM 2018 gezeigt, welch mächtiges Land es sei. "Russland muss ein Vorbild im weltweiten Fußball sein", so Infantino. Der Fußball-Weltverband wählt bei einem außerordentlichen Kongress am 26. Februar einen Nachfolger des gesperrten Sepp Blatter.