Joseph Blatter
Von Jonas Beckenkamp

Der Weltfußballverband und sein Präsident Joseph Blatter stehen wieder einmal in der Kritik: Führungskräfte ließen sich schmieren, Wahlen sollen durch Bestechung zustande gekommen sein und sportpolitische Gegner werden einfach ausgeschaltet. Das Schattenreich der Fifa - eine Chronologie.

Von Jonas Beckenkamp

Die Debatten rund um die Fifa hängen in diesen Tagen erneut sehr eng mit Sepp Blatter zusammen. Der Präsident des Weltfußballverbandes steht unter Beschuss: Er hat von Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe bei der Fifa gewusst. Seine früheren Kollegen João Havelange und Ricardo Teixeira sind der Korruption überführt und Blatter hatte Kenntnis davon, stellte unlängst ein Schweizer Gericht fest. Kein Grund zur Panik für den Verbands-Patriarchen: Er sagt, die Zahlungen der Marketingfirma ISL an die Funktionäre seien zur damaligen Zeit (2001) kein Vergehen gewesen. Dem nicht genug: Die WM 2006 in Deutschland sei gekauft gewesen, stellte der Schweizer fest. 

Doch ein Blick zurück zeigt: Die Fifa ist ein Verband mit größtenteils sehr umstrittenen Strukturen und Geschäftsgebaren.

Bild: dpa

17. Juli 2012, 11:33 2012-07-17 11:33:49  © SZ.de/jbe/hum/bön

zur Startseite