Weltcup-Slalom Maria Höfl-Riesch verpasst die Top Ten

Zu schwach in Schweden: Maria Höfl-Riesch.

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Gute Leistung im ersten Durchgang, verhaltene Fahrt im zweiten Lauf: Beim Weltcup-Slalom im schwedischen Åre fährt Maria Höfl-Riesch deutlich am Podest vorbei. Der Tagessieg geht überraschend an eine 17-jährige Amerikanerin.

Maria Höfl-Riesch war enttäuscht. Man sah es ihr an. Beim letzten Rennen vor der Mini-Weihnachtspause verpasste die Doppel-Olympiasiegerin im schwedischen Are als Elfte den anvisierten dritten Podestrang des Winters.

Siegerin des Flutlichtrennens im WM-Ort von 2007 war die Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Für die 17-Jährige bedeutete das den ersten Weltcup-Erfolg. Sie gewann vor der Schwedin Frida Hansdotter und der Slowenin Tina Maze. Als Führende im Gesamtweltcup unterstrich Maze auch als Dritte anderthalb Monate vor der WM in Schladming ihre herausragende Form.

Einen Tag nach dem ersten Erfolg im WM-Winter durch Viktoria Rebensburg im Riesenslalom blieben auch die beiden anderen deutschen Finalistinnen hinter den Erwartungen. Als zweitbeste Deutsche landete Lena Dürr auf dem 17. Platz, Christina Geiger schied als achtplatzierte des ersten Durchgangs im zweiten Lauf aus. Höfl-Riesch war in Are, wo sie schon drei Rennen hatte gewinnen können, schon im ersten Durchgang nicht zurechtgekommen.

"Es war leider nicht ganz das, was ich mir vorgenommen habe. Ich habe nicht genügend attackiert", räumte die 28-Jährige ein. Auch im zweiten Lauf war ihre Fahrt zu zögerlich: "Wenn ich mit dem elften Platz zufrieden gewesen wäre, dann wäre irgend was verkehrt." Im Weltcup geht es für die Damen sehr bald weiter. Am 28. und 29. Dezember stehen ein Riesenslalom und Slalom in Semmering/Österreich auf dem Programm.