Vertrag von Mats Hummels Bitte ohne Ausstiegsklausel

Mats Hummels im BVB-Trikot

(Foto: dpa)

"Ich habe mich ganz bewusst dagegen entschieden": BVB-Verteidiger Mats Hummels erklärt in einem Interview, dass er auf eine Austiegsklausel in seinem Vertrag verzichtet hat. Um ein Zeichen zu setzen.

  • BVB-Spieler Mats Hummels verzichtete bewusst auf eine Austiegsklausel in seinem Vertrag. Der Verteidiger sagte in einem Interview: "Die hätte ich ja haben können, wenn ich darauf bestanden hätte."
  • Hinter den verbalen Spitzen des FC Bayern in Richtung Dortmund vermutet Hummels Kalkül.

"Habe mich ganz bewusst dagegen entschieden"

Fußball-Weltmeister Mats Hummels von Borussia Dortmund hat bei seiner letzten Vertragsverlängerung auf eine Ausstiegsklausel verzichtet. "Die hätte ich ja haben können, wenn ich darauf bestanden hätte. Aber ich habe mich ganz bewusst dagegen entschieden. Mit der Verlängerung 2012 - um fünf Jahre bis 2017 - wollte ich ein Zeichen setzen", sagte der 25-Jährige im Interview mit Transfermarkt.

Hummels wirft Rummenigge Kalkül vor

Der BVB-Kapitän erwartet in der Bundesliga einen Zweikampf zwischen Dortmund und den Bayern, sagt aber: "Gut, wenn Bayern wieder mehr als 90 Punkte holt, wird es schwer. Wir können ja nur in zwei Spielen beeinflussen, was sie machen. Wir tun alles, um es spannend zu machen. Das verspreche ich."

Hinter den verbalen Spitzen aus München in Richtung Dortmund vermutet Hummels einen tieferen Sinn: "Dass Bayern sich mit uns beschäftigt, ist ja das größtmögliche Lob. Bayern hat seit Jahren Schwierigkeiten mit uns, das hat man in den Spielen immer gesehen", sagte Hummels: "Sie wollen jeden Gegner schwächen oder verunsichern, den sie auf der Rechnung haben und ernst nehmen - so wie Karl-Heinz-Rummenigge zuletzt, als er vermeintliche Vertragsdetails von Marco Reus verraten hat. Solche Äußerungen sind Kalkül."