Lothar Matthäus setzt seine Trainer-Karriere in Israel fort. Der deutsche Fußball-Rekordnationalspieler hat beim dortigen Spitzenclub Maccabi Netanya einen Zweijahres-Vertrag unterschrieben.
Lothar Matthäus hat eine neue Herausforderung gefunden und setzt seine Trainer-Karriere in Israel fort. Der deutsche Rekord-Nationalspieler hat beim Fußball-Spitzenclub Maccabi Netanya einen Kontrakt bis 2010 unterschrieben. "Wir haben mit Lothar Matthäus einen Zweijahres-Vertrag abgeschlossen. Er wird seinen Posten Mitte Juni antreten", berichtete Maccabi Netanyas Club-Finanzvorstand Andreas Stamatiou am Samstag der Deutschen Presse-Agentur dpa auf Anfrage. Er bestätigte damit einen Bericht der Bild-Zeitung (Samstag-Ausgabe).
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Lothar Matthäus unterschrieb in Israel einen Trainervertrag bis 2010. (© Foto: AP)
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Demnach soll Matthäus in Israel rund 400.000 Euro Jahresgage erhalten. Stamatiou und Netanyas Vereinschef Daniel Jammer hatten sich am Freitag in Frankfurt/Main zu abschließenden Verhandlungen mit dem 47 Jahre alten Coach getroffen und waren handelseinig geworden. Dies sei "ein großer Schritt für den deutschen und den israelischen Fußball", zitierte die Bild Clubchef Jammer.
Stamatiou sagte, er er hoffe sich ebenfalls "zum einen eine positive Entwicklung im deutsch-israelischen Verhältnis. Und außerdem, dass Matthäus die Mannschaft in den nächsten zwei Jahren sportlich weiterbringen kann."
"Reizvolle" Aufgabe
Derzeit ist Maccabi Netanya in der Tabelle der israelischen Meisterschaft die Nummer 2 - allerdings schon mit deutlichem Rückstand auf den Spitzenreiter Beitar Jerusalem. Aber mit Hoffnungsträger Matthäus, der die Aufgabe in Israel kürzlich als "reizvoll" bezeichnet hatte, soll es bald ganz nach oben gehen. "Wir sind froh, dass wir so einen renommierten Mann verpflichten konnten", sagte Stamatiou über den 150-maligen deutschen Nationalspieler.
Als Trainer hat Matthäus, der derzeit an der Sporthochschule Köln seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer absolviert und dafür gerade ein Praktikum bei Inter Mailand absolviert, bisher ausschließlich im Ausland gearbeitet: Er war für Rapid Wien, Partizan Belgrad, Atlético Paranaense in Brasilien, als Nationalcoach in Ungarn sowie zuletzt als Giovanni Trapattonis Assistent bei Red Bull Salzburg tätig.
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(www.sueddeutsche.de/dpa/mb)
Das es aber auch keiner sehen will: Uns Loddar will Rudi Gutendorfs Guniness-Buch-Eintrag. Er ist eben ein MAnn der Extreme und Rekorde.
So langsam muß sich der Loddar wohl eingestehen, das die Top-Trainerposten immer an andere vergeben werden. Ich denke das wird sich in naher Zukunft auch nicht ändern. Und das zu Recht. Lothar Matthäus gehört klar in die 1. Liga der ehemaligen Spieler. Aber als Trainer wird er wahrscheinlioch niemals 1. Liga sein, denn sein transparentes Riesenego und seine damit verbundene Profilneurose kann nun wirklich kein großer Verein gebrauchen. Und erschwerend kommt noch hinzu, das er sich zu oft durch unqualifizierte Aussagen in der Öffentlichkeit präsentiert, gerade bei Themen, wo man doch besser mal den Mund halten sollte. Lothar, so wird das nix. Vielleicht sollte er mal, anstatt seine Millionen in junge Models zu stecken mal lieber einen Imageberater einkaufen, der ihm den Weg weist.
macudo: auch in israel weiss man was man von den gedanken eines fussballers, und loddars im besonderen, zu halten hat.
"kuenstler" werden eben politsch nicht so ernst genommen :)
irgendwo wird doch immer ein Greenkeeper gebraucht, wozu er dann gerade die Trainerlizenz erwirbt, wo er doch sowieso schon alles weiß ... Mir wird aber irgendwie mulmig bei dem Gedanken daran, dass dieser geistige Tiefflieger in ein Land geht wo man jedes Wort aus Deutschem Mund auf die Goldwaage legt. Da kann er den vielen Fettnäpfchen doch garnicht ausweichen, in die er sonst schon so zielsicher tritt.
5 Monaten wird er eine weitere bedeutende Trainerstation hinter sich haben, über Herrn Klinsmann lästern und sich mit eine neuen Frau an seiner Seite der neuen Herausforderung bei irgendeinem litauischen Drittligaspitzenverein stellen.