Der Engländer Geoff Hurst jubelte, Frank Lampard jubelte nicht - Thomas Helmer freute sich über sein Tor, das keines war: Seit Wembley 1966 gab es zahlreiche heftig diskutierte Tor-Entscheidungen im Weltfußball. Zuletzt sogar bei der EM in Polen und der Ukraine.
Die strittigsten Fälle im Überblick.
Streitfälle über Tor oder nicht Tor sind beinahe so alt wie der Fußball selbst. Oft entscheiden auf dem Platz nur Millimeter darüber, ob der Ball die Linie in vollem Umfang überschritten hat. Nach jahrzehntelangen Debatten über umstrittene Treffer, falsche Schiedsrichter-Entscheidungen und eindeutige Fernsehbilder, rang sich der Weltverband Fifa im vergangenen Sommer endlich dazu durch, technische Hilfsmittel im Fußball zu erlauben.
Erst wurde eine schrittweise Einführung beschlossen, dann fand bei der Klub-WM in Japan ein Testlauf statt und nun wird es noch konkreter: Schon beim Confederations Cup im Juni dieses Jahres sollen die Technologien "GoalRef" und "Hawk-Eye" bei internationalen Spielen eingesetzt werden. Ein neuer Beschluss der Fifa besagt nun, dass auch bei der WM 2014 in Brasilien diese Techniken zum Einsatz kommen.
Dass es überhaupt so weit kommt, liegt auch an immer wieder auftretenden Fehlurteilen der Referees. In der Kürze der Zeit können Schiedsrichter ...
Bild: dpa19. Februar 2013, 16:46 2013-02-19 16:46:08 © Süddeutsche.de/dpa/dapd/ebc/bero/jbe