1899 Hoffenheim v Bayer Leverkusen - Bundesliga
Die strittigsten Szenen im Überblick

Geoff Hurst, Thomas Helmer und nun auch Stefan Kießling: Die Liste ist lang. Und sie wird immer länger. Seit Jahrzehnten kommt es im Fußball bei der Frage "Tor oder nicht Tor?" zu eklatanten Fehlentscheidungen. Die strittigsten Fälle im Überblick.

Streitfälle über "Tor oder nicht Tor?" sind so alt wie der Fußball selbst. Das jüngste Beispiel: Stefan Kießling und sein vermeintlicher Kopfballtreffer in Hoffenheim. Beim Spiel zwischen der TSG und Bayer 04 Leverkusen köpfte der Stürmer den Ball ans Außennetz, raufte sich die Haare, und musste dann leicht verdutzt feststellen, dass ihm seine Mannschaftskameraden zum 2:0 gratulierten. Der Ball war durch ein Loch im Netz ins Tor gelangt. Kein Hoffenheimer protestierte so richtig, Schiedsrichter Felix Brych gab den Treffer.

Mit Hilfe von Torlinientechnik und Videobeweis könnten irreguläre Treffer wie dieser vermieden werden. Doch mit ihrer Einführung in der Bundesliga wird - wenn überhaupt - frühestens in der Saison 2014/15 gerechnet. Bis dahin können Fehlurteile der Schiedsrichter weiterhin zu irregulären Treffern und Frustrationen bei den benachteiligten Mannschaften führen. In der Kürze der Zeit können Referees einfach nicht jede Szene richtig beurteilen, wie ein Blick auf die am heißesten diskutierten Treffer der Historie zeigt.

Bild: Simon Hofmann/Getty Images

21. Oktober 2013, 11:11 2013-10-21 11:11:09  © Süddeutsche.de/dpa/dapd/ebc/bero/jbe/fued

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