Was der Gang nach Canossa, Herthas Auswärtsschwäche und der Ausfall von Miroslav Klose miteinander zu tun haben. Die Video-Kolumne "2 um 2 - Udos Erben".

Mit der Rückrunde der Fußball-Bundesliga ist bei sueddeutsche.de auch eine neue Video-Kolumne gestartet. In dem Format "2 um 2 - Udos Erben" diskutiert die Sportredaktion an jedem Freitag um 14 Uhr die beiden wichtigsten Fragen zum anstehenden Spieltag: ohne Skript, ohne Absprachen, sondern Stand-up. Die erste Aufzeichnung zählt, eine zweite Chance haben die Diskussionsteilnehmer nicht - one shot football sozusagen. Pro Thema gibt es nur eine Minute und 30 Sekunden Zeit, dann ist die Diskussion vorüber - und dann sollen Sie, lieber User, abstimmen, wer von beiden Diskutanten recht hat.

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Zum einen geht es diese Woche um den FC Bayern und den Ausfall des Münchner Stürmers Miroslav Klose. Der fällt in den nächsten Wochen nach einer Sprunggelenksverletzung aus, und es stellt sich die Frage, wie gut der FC Bayern diesen Verlust verkraften kann. Denn Klose war nicht nur wegen seiner Tore wichtig, sondern auch wegen seines enormen Laufvermögens. Jürgen Schmieder glaubt, dass der FCB Kloses Ausfall locker wegsteckt und in den nächsten drei Bundesliga-Spielen (gegen Karlsruhe, in Wolfsburg und gegen Frankfurt) mehr als sechs Tore erzielt. Johannes Aumüller zweifelt daran und meint, dass die Bayern weniger als sechs Mal treffen. Was meinen Sie, liebe User? Stimmen Sie rechts ab!

Zum anderen widmen sich die beiden Diskussionsteilnehmer von "2 um 2 - Udos Erben" dem Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und Hertha BSC Berlin. Die Berliner führen die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung an und zeigten zuletzt kaum Schwächen, sondern einen beeindruckend effizienten Fußball. Wenn Hertha ein Problem hat, dann bei Auswärtsspielen, zuletzt gab es neben einem Sieg in Cottbus auch Niederlagen gegen Schalke und Wolfsburg und ein Remis in Bielefeld. Jürgen Schmieder glaubt, dass die Berliner in Stuttgart erfolgreich sind, Johannes Aumüller setzt auf einen Sieg des VfB. Was meinen Sie, liebe User? Stimmen Sie rechts ab!

Und wenn Sie sich noch nicht ganz sicher sind, wie Sie abstimmen sollen - dann schauen Sie sich das Video einfach noch einmal an. Links und rechts unten finden Sie den sogenannten Rechthab-Count - und da sehen Sie, wie oft welcher der beiden Diskussionsteilnehmer in Streitfragen bisher richtig lag.

Bisher steht es 8:5 für Johannes Aumüller. So ergibt sich der bisherige Punktestand.

Die Sendung "Ruhe und Schalke - das ist doch ein Widerspruch vom 13. März: - 1 Punkt für Johannes Aumüller, der auf einen Sieg des VfL Wolfsburg in Schalke setzte. - 1 Punkt für Johannes Aumüller, der korrekt voraussagte, dass Bayern gegen Bochum keinen Treffer nach einer Standardsituation erzielt. - 1 Punkt für Johannes Aumüller, weil die Konstruktion "Ruhe auf Schalke" kein Paradoxon ist, wie von Jürgen Schmieder behauptet, sondern ein Oxymoron, konkret: eine Contradictio in Adiecto.

Sendung "Die Abwehr hat mehr Löcher als ein Golfplatz" vom 6. März: - 1 Punkt für Johannes Aumüller, der sagte, dass Wolfsburg gegen Karlsruhe nur knapp gewinnt, während Jürgen Schmieder an einen Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied glaubte. Das Spiel endete 1:0. - Erst am Saisonende gibt es einen Punkt in der diskutierten Frage, ob im Laufe der verbleibenden Spieltage noch ein Trainer eines Kellerkindes seinen Hut nehmen muss. Johannes Aumüller glaubt das, Jürgen Schmieder zweifelt.

Sendung "Bremen macht's wie 96" vom 27. Februar: - 1 Punkt für Jürgen Schmieder, weil er korrekterweise daran zweifelte, dass dem FC Bayern mit einem Sieg gegen Bremen die Wende gelingt. - 1 Punkt für Johannes Aumüller, der glaubte, dass Hamburg gegen Wolfsburg verliert.

Sendung "Sechs Gründe, warum Bayern Meister wird" vom 20. Februar: - für die Tipps gab es noch keine Punkte, weil über den Tabellenstand zum Ende der Bundesliga diskutiert wurde, die Punkte gibt es entsprechend erst nach dem 34. Spieltag. - 1 Punkt für Jürgen Schmieder, weil Johannes Aumüller sich in dem Jahr, in dem Schalke beinahe Meister geworden wäre und erst Patrik Anderssons Schuss in der Nachspielzeit die Bayern zum Meister machte, irrte.

Sendung "Am Montag ist Bayern Erster" vom 13. Februar: - 1 Punkt für Jürgen Schmieder, weil er es Kevin Kuranyi zutraute, nach all den Querelen um seine Person gegen Bochum zu treffen. - Keiner bekam einen Punkt in der Frage, wer nach dem 20. Spieltag die Tabelle anführt. Johannes Aumüller hatte für Bayern gestimmt, Jürgen Schmieder für Hoffenheim - doch auf Platz eins lag Hertha.

Sendung "Der FC Bayern ist verunsichert" vom 6. Februar: - 1 Punkt für Johannes Aumüller, weil er im Flop-Duell zwischen Schalke und Bremen richtigerweise für die Königsblauen votierte. - 1 Punkt für Johannes Aumüller, weil er an einen Sieg der Bayern gegen Dortmund glaubte.

Sendung "Sanogo schlägt einfach immer ein" vom 30. Januar: - 1 Punkt für Johannes Aumüller, weil er sagte, dass Boubacar Sanogo im Sommer zu Kaiserslautern wechselte; Jürgen Schmieder sagte, es sei im Winter gewesen. - 1 Punkt für Jürgen Schmieder, weil er den Sieg des Hamburger SV gegen den FC Bayern voraussagte. - 1 Punkt für Jürgen Schmieder, weil er prophezeite, dass Boubacar Sanogo in seinem ersten Spiel für Hoffenheim ein Tor erzielt.

Video: Marcel Kammermayer

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(sueddeutsche.de/aum/jüsc)