Während die Madrider Justizbehörden hartnäckig schweigen, berichtete die Zeitung ABC, dass weder dem Nationalen Gerichtshof noch der Uefa schlüssige Daten vorlägen, um eines der beteiligten Teams der Manipulation zu beschuldigen. Dies deckt sich mit Informationen der SZ. Allerdings sollen im Zuge zäher internationaler Ermittlungen vorwiegend in Bank- und Wirtschaftskreisen Anhaltspunkte für Unregelmäßigkeiten bei den damaligen Partien aufgetaucht sein, sie seien ernstzunehmender Natur.
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Zenits Pawel Pogrebnjak beim Freistoß zum 1:0. (© AP)
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Jedenfalls gehen nun die generellen Ermittlungen rund um die ominösen Figuren und Behauptungen, die sich um jene Partien ranken, mit offenbar verstärkter Energie weiter. Wie die SZ am Montag in der Schweiz erfuhr, soll das Ende April aufgenommene, direkte Gespräch zwischen den Madrider Behörden und der Uefa schon "in dieser Woche oder zeitnah fortgesetzt" werden. Der stille Austausch sei fruchtbar, hieß es weiter, "wir kennen schon ein paar Sachen und die Behörden wissen auch einiges, es ist eine gute Zusammenarbeit". Ob sie am Ende wirklich in einen Fall Petersburg mündet, das könnte sich vielleicht schon in den kommenden Wochen herausstellen.
Für die betroffenen Klubs gilt die Unschuldsvermutung. Sie hatten schon 2008 jegliche Verdachtsmomente strikt zurückgewiesen. "Das ist absoluter Blödsinn", tat nun ein Zenit-Klubsprecher kund. Die Untersuchungen seien längst beendet, man frage sich, "warum das Thema jetzt wieder hochgekocht wird".
Wortkarge Bayern
Der FC Bayern hielt sich am Montag bedeckt. Ein Pressesprecher erklärte auf die SZ-Anfrage, ob dem Verein bekannt sei, dass auch die Ermittlungsbehörden in Spanien in der Sache ermittelten, man habe den aktuellen Pressemeldungen des Sport-Informations-Dienstes samt der darin enthaltenen offiziellen Uefa-Aussage "nichts hinzuzufügen". Das Ganze, hatte es in der Agentur weiter geheißen, sei für die Bayern "kein Thema mehr".
Wie auch immer. Telefonmitschnitte hatten schon einmal geholfen, einen großangelegten Sportbetrug aufzudecken. Bei den Winterspielen 2002 in Salt Lake City hatte eine französische Preisrichterin auf Geheiß ihres Verbandschefs mit ihrer Stimme dafür gesorgt, dass das russische Paar Bereschnaja/Sicharulidse Gold zugesprochen bekam, Tage später bekamen die durch die Manipulation zweitplatzierten Kanadier Jamie Sale und David Pelletier ebenfalls Gold im Paarlauf ausgehändigt.
Dabei kam heraus, dass ein russischer Geschäftsmann zumindest diese Entscheidung aus seinem Domizil in der Toskana eingefädelt hatte. Die italienische Finanzpolizei hatte ihn als Geldwäscher unter Verdacht und über Monate abgehört. Der Geschäftsmann saß ein Jahr in Untersuchungshaft, wurde aber dann nach Moskau expediert und nicht an die USA ausgeliefert - das FBI sucht ihn noch heute per Haftbefehl.
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(SZ vom 01.06.2010)
Drogeriekette wird abgewickelt
Champions-League-Finale
Wer glaubt denn ernsthaft, dass es eine derart hochdotierte Mannschaft wie der FC BAYERN MÜNCHEN nötig hätte, Gelder anzunehmen? Das funktioniert doch vorwiegend nur in den 2. oder noch tieferen Ligen, dort wo sehr wenig Geld verdient wird. Und Gerüchte oder Schwätzerei dieser dubiosen Wett- Mafiosi kann man nicht wirklich ernst nehmen. Es sind durch und durch unglaubwürdige und dubiose Personen. FAKTEN fehlen.
Was für ein inhaltsleerer Artikel.
Wer hat mutmaßlich was gemacht?
Wer hat auf dem Spielfeld was gemacht?
Bayern hat katastrophal gespielt, Zenit war um Klassen besser und hat ein kampfbetontes Finale verdient gewonnen.
Wo ist der Kern der Vorwürfe?
Dass Russen telefonieren?
Es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass hier Betrügereinen laufen. Den Beweis liefert der Autor gleich selbst mit dem wunderbaren Fall aus der Eiskunstlaufszene. Muhahahaha.
Übrigens sind wohl einige Spieler des FC Bayern bei dem Versuch ertappt worden, sich ins Ausland abzusetzen. Nach Medienberichten hält sich ein Großteil des aktuellen Kaders in Südtirol auf. Da scheint doch etwas dran zu sein.
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Eine, sagen wir mal, mehr als zwielichtige Person rühmt sich am Telefon. Ja Potz Blitz das sind ja erschrekende Indizien. Wo sind den die Hinweise auf einen "Geld-Transfer" ? Und welcher "Funktionär" des FC Bayern hat denn das Geldköfferchen in Empfang genommen und den "Deal" eingefädelt ?? Mit einem Wort : Schwachsinn! Die Uefa ermittelt laut Bericht ja nicht mehr, sondern ein (profilsüchtiger?) spanischer Staatsanwalt....... Oh man was für ein Käse..... ist wohl schon Sommerloch