Mit 2:2 geht auch die Verlängerung des Uefa-Finalspiels zu Ende. Der FC Sevilla und Espanyol Barcelona liegen noch immer gleichauf.

Beim offenen Schlagabtausch gleich zu Beginn der Begegnung ergab sich die erste Chance für Titelverteidiger Sevilla bereits nach vier Minuten, als Enzo Maresca nur das Außennetz des gegnerischen Tores traf. Vor 52.000 Zuschauern in Glasgow hielt das kampfstarke Team aus Barcelona, das im Halbfinale Werder Bremen bezwungen hatte, dagegen und initiierte selbst einige vielversprechende Angriffe.

Adriano, AFP

Trotz aller Widrigkeiten trifft Adriano Correia (Mitte) in der 18. Minute ins Tor von Keeper Iraizoz. (© Foto: AFP)

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Bei strömendem Regen sorgte jedoch Adriano Correia in der 4. Minute für Ernüchterung bei den Espanyol-Fans. Nach einem Abwurf von Sevillas Torhüter Andres Palop spurtete der Brasilianer über das halbe Spielfeld und ließ anschließend Barcelonas Torhüter Gorka Iraizoz aus spitzem Winkel keine Chance. Doch die Freude bei den Andalusiern währte nur bis zur 18. Minute, als Barcelonas Alberto Riera mit einem leicht abgefälschten Schuss von der Strafaumgrenze zum 1:1 erfolgreich war.

Die Abwehr von Sevilla, das erneut ohne den deutschen Nationalspieler Andreas Hinkel antrat, wirkte in dieser Szene unentschlossen und schlecht organisiert. Mit dem Rückenwind des Ausgleichstores traten die Katalanen wesentlich selbstbewusster auf und verstärkten den Druck auf das Tor des Tabellendritten der Primera Division aus Sevilla. Doch Torhüter Palo zeigte kaum Unsicherheiten. Der FC ließ sich in dieser Phase zu weit in die Defensive drängen und kam nur zu wenigen Entlastungsangriffen.

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(sid)