Der Bundestrainer betrachtet seine Arbeit offenbar nicht mehr nur als reines WM-Projekt. Voraussetzung für eine Vertragsverlängerung ist aber ein "positiver Verlauf" der WM in Deutschland.

Nach einem Treffen der DFB-Spitze mit Klinsmann und Team-Manager Oliver Bierhoff bestätigte der Geschäftsführende Verbandspräsident Theo Zwanziger: "Wir sind uns einig, Dinge gemeinsam zu planen." Klinsmann betrachte seine Arbeit nicht mehr nur als reines WM-Projekt. Eine weitere Zusammenarbeit zumindest bis zur Europameisterschaft 2008 ist denkbar, auch wenn erst nach der Weltmeisterschaft entschieden wird.

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Als Voraussetzung für eine Vertragsverlängerung habe der 41-Jährige Chefcoach aber einen "positiven Verlauf" der Weltmeisterschaft in Deutschland genannt, erklärte der Präsident des Deutschen Fußball-Bunds, Theo Zwanziger. Ausdruck für die positive Bewertung des Neubeginns unter Klinsmann dürfte die sich abzeichnende Verlängerung des Vertrages mit Bierhoff sein. "Wir sind auf einem guten Weg", sagte Zwanziger.

Abzuwarten bleibt, wie der Bundestrainer und die Task Force ihre Zusammenarbeit gestalten werden. Bayern-Manager Uli Hoeneß will als Sprecher des neu belebten Bundesliga-Arbeitskreises Nationalmannschaft den Bundestrainer Jürgen Klinsmann bei seinem WM-Projekt unterstützen. "Ich bin auf keinen Fall ein Kontrolleur oder Aufpasser. Ich will für die Führung der Nationalmannschaft ein Gesprächspartner sein", sagte Hoeneß am Mittwoch.

Das Gremium sei kein Druckmittel gegenüber Klinsmann, sondern ein Hilfsangebot, sagte Hoeneß: "Man hat ein Instrument, wenn man es nutzen will." Die Initiative dazu müsse von der Nationalmannschaft kommen, betonte der Bayern-Manager: "Ich bin erst dann im Spiel, wenn Jürgen Klinsmann und Oliver Bierhoff das Gefühl haben, mit mir sprechen zu wollen."

Miteinander zu reden statt übereinander herzufallen, war aus Sicht von Hoeneß das wichtigste Ergebnis des Treffens. "Solange man miteinander redet, führt man keine Kriege." Übereinstimmung in Punkten wie Klinsmanns Wohnsitz oder der Torwart-Rotation habe er nicht erwartet, sagte Hoeneß.

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