Transferticker Tuchel holt Löw nach Paris

Thomas Tuchel trainiert jetzt Paris St. Germain - Zsolt Löw wird sein Co-Trainer.

(Foto: dpa)

Ein Ungar wird Assistenztrainer bei PSG. Frankfurt verpflichtet einen Mann aus Porto. Chelsea trennt sich wohl von Trainer Antonio Conte.

Transfermeldungen im Überblick

Paris St. Germain: Chefcoach Thomas Tuchel hat beim französischen Fußball-Meister Paris St. Germain endgültig seinen Wunschassistenten erhalten. Die Verpflichtung des Ungarn Zsolt Löw als Co-Trainer von Tuchel gab PSG offiziell bekannt.Löw hatte allerdings beim Bundesligisten RB Leipzig noch bis 2019 unter Vertrag gestanden. Nach Angaben der Leipziger Volkszeitung kostet er die Pariser 1,5 Millionen Euro Ablöse. Hohe Ablösen für Co-Trainer werden immer häufiger gezahlt. Erst in der vergangenen Saison überwies der deutsche Meister Bayern München für Peter Herrmann 1,75 Millionen Euro an den damaligen Zweitligisten Fortuna Düsseldorf, um den Ex-Profi als Assistenten seines seinerzeit neuen Trainers Jupp Heynckes verpflichten zu können.

Eintracht Frankfurt: Der Pokalsieger hat Angreifer Gonçalo Paciência vom portugiesischen Meister FC Porto verpflichtet. Das gab die Eintracht am Donnerstag bekannt. Demnach erhält der 23-Jährige einen Vier-Jahres-Vertrag bis 2022. Zur Ablösesumme gab es keine offiziellen Angaben, dem Vernehmen nach soll sie aber rund drei Millionen Euro betragen. Paciência werde zunächst noch Tests in Frankfurt absolvieren und deshalb nicht ins Trainingslager in die USA reisen, hieß es vom Verein.Gonçalo Paciência ist der Sohn von Porto-Legende Domingos Paciência. Er durchlief beim portugiesischen Verband alle Nachwuchsteams und wurde mit der U21 Portugals 2015 Vize-Europameister. Im vergangenen Jahr gab er sein Debüt in der A-Nationalmannschaft. "Wir bekommen mit ihm einen echten Mittelstürmer dazu, der unseren Kader noch variabler macht", sagte Sportvorstand Fredi Bobic. "Gonçalo ist ein beweglicher Spieler, der aber auch den Ball in der Spitze halten kann."

FC Chelsea: Beim englischen Pokalsieger bahnt sich einen Monat vor dem Saisonstart der Premier League ein Trainerwechsel an. Laut Berichten britischer Medien stehen die Blues kurz vor der Verpflichtung des Italieners Maurizio Sarri. Der ehemalige Neapel-Coach soll an der Stamford Bridge seinen Landsmann Antonio Conte ersetzen, der am Donnerstag noch das Training leitete. Contes Verhältnis zur Chelsea-Führung gilt aber als zerrüttet. Sarri war bis zum Sommer drei Jahre lang Trainer des SSC Neapel, mit dem er in der letzten Saison italienischer Vizemeister wurde. Schon länger soll Chelsea mit Neapels Präsident Aurelio De Laurentiis über eine Ablöse für Sarri verhandelt haben. Der SSC Neapel hatte Ende Mai den früheren Bayern-Trainer Carlo Ancelotti verpflichtet und damit den Weg für Sarri nach London freigemacht. Am Mittwoch sagte De Laurentiis auf einer Pressekonferenz zur Vorstellung Ancelottis, Sarri sei "kurz davor, der neue Chelsea-Trainer zu werden. Meine Anwälte klären gerade die letzten Details mit seinen Anwälten." Nach Informationen italienischer Medien soll auch Mittelfeldspieler Jorginho zu den Blues wechseln.

Borussia Mönchengladbach: Der Bundesligist steht wohl unmittelbar vor der Verpflichtung des französischen Stürmers Alassane Plea (25) vom Erstligisten OGC Nizza. "Mönchengladbach war die erste Wahl des Spielers und wir haben alles getan, um dies zu erfüllen", sagte Nizzas Geschäftsführer Julien Fournier der französischen Zeitung L'Equipe. Medienberichten zufolge erhält Plea einen Vierjahresvertrag bei den Fohlen, die Ablösesumme soll zwischen 20 und 25 Millionen Euro liegen. Damit wäre Plea der Rekordeinkauf der Borussia. Der 25-Jährige absolvierte für Nizza bislang 135 Pflichtspiele und erzielte dabei 44 Tore.

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