Das Durcheinander um die umstrittene Trikotwerbung für den Sponsor "bwin" in die nächste Runde: Werder Bremen wird morgen in erstmals in einem Bundesliga-Spiel für den privaten Sportwettenanbieter auf den Spielerhemden werben.
Der Fußball-Bundesligist beruft sich dabei auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Bremen. Es hatte eine Unterlassungsverfügung des Bremers Stadtamtes zurückgewiesen.
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Beim 4:2-Auftaktsieg in Hannover durften die Bremer am vergangenen Sonntag nicht für ihren Hauptsponsor werden. Das hatte das Verwaltungsgericht Hannover unter Androhung eines Zwanggeldes von 50 000 Euro entschieden. Werder Bremen wich wie der Zweitligist TSV München 1860 auf Trikots mit der Aufschrift "we win" aus.
Eine einheitliche Rechtsauffassung zu der Sportwetten-Problematik ist derzeit in Deutschland nicht zu erkennen. Während Bundesländer wie der Freistaat Sachsen ein Gewerbeverbot gegen private Anbieter ausgesprochen haben, kommen die zuständigen Gerichte zu unterschiedlichen Urteilen. Ein generelles Verbot von privaten Sportwetten könnte auch gegen die Dienstleistungsfreiheit laut EG- Vertrag verstoßen.
(dpa, sueddeutsche.de)
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