Trendsport Surfen
Von Marc Baumann

Sein erster Schlag trifft sie am Kopf, Stephanie Gilmore spürt das Blut. Dann holt der fremde Mann wieder mit der Eisenstange aus, sie hält ihre Hand schützend vors Gesicht, die Wucht seines zweiten Hiebs bricht ihr das Hand- gelenk. Endlich hören Nachbarn ihre Schreie und eilen zur Hilfe, der Angreifer lässt ab und flieht.

Der so brutale wie rätselhafte Überfall auf die viermalige Surfweltmeisterin (im Bild) passierte am 27. Dezember vor Gilmores Haustür in Tweed Heads in Australien. Und erst nach diesem Wochenende, sieben Monate später, hat Stephanie Gilmore das Gefühl, sich davon erholt zu haben: als sie beim Weltcup in Biarritz die oberste Treppe des Siegerpodestes besteigt. Ein Ort, an dem sie lange nicht mehr war.

Bild: AP

21. Juli 2011, 10:50 2011-07-21 10:50:03  © sueddeutsche.de/jüsc

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