Fußballgigant Real Madrid ist auf Einkaufstour. Der Geldbeutel ist diesmal besonders voll, die Wunschliste ist lang und exklusiv.
Es ist wieder einmal eine miserable Saison für Real Madrid: Als Tabellenzweiter mit sechs Punkten Rückstand kann der FC Barcelona am letzten Spieltag nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.
David Beckham gibt gut gelaunt Autogramme nach dem Training. (© Foto: AP)
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In der Champions League war auch vorzeitig Schluss und das Derby gegen Athletico Madrid am Samstag war "das schlechteste Derby des Jahrhunderts", so titelte die Sportzeitung Marca am Tag danach. Zu allem Überfluss wurde Ronaldo vom Publikum mit Pfiffen verabschiedet.
Nach zwei Jahren ohne Titel will der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid in diesem Sommer auf dem Transfermarkt kräftig zulangen.
120 Millionen Euro für ein paar Fußballer
Wie die Zeitung As berichtet, haben die Königlichen für ihre Einkaufstour 120 Millionen Euro zur Verfügung. Mit einer Summe in dieser Größenordnung könnten allein der FC Chelsea des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch oder der AC Mailand von Silvio Berlusconi mithalten.
Real-Präsident Florentino Pérez werde noch in dieser Woche mit Generaldirektor Arrigo Sacchi und Trainer Vanderlei Luxemburgo die Strategie für die anstehende Verjüngung des Teams festlegen.
Der brasilianische Jungstar Robinho (FC Santos) stehe als erste Neuverpflichtung praktisch fest.
Die Kandidaten
Ganz oben auf der Wunschliste Reals stünden außerdem: - der Portugiese Cristiano Ronaldo (spielt derzeit bei Manchester United) - der Engländer Steven Gerrard (FC Liverpool) - der Brasilianer Emerson (Juventus Turin) - sowie die Spanier Sergio Ramos (FC Sevilla) - und Joaquín (Betis Sevilla).
Die Frage ist nur, wo die alle spielen sollen, Real hat ja bereits die teuersten und berühmtesten Spieler des Universums, darunter Zidane, Ronaldo, Beckham, Figo, Raul, Owen und Roberto Carlos. Und mehr als elf Spieler darf auch Real Madrid nicht aufs Spielfeld schicken.
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(sueddeutsche.de/dpa)
Berliner Zeitung