Tennis Zverev trennt sich von Ferrero

Der deutsche Spitzenspieler schürt damit Gerüchte um eine Zusammenarbeit mit Boris Becker.

Von SID, Frankfurt/Main

Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev hat sich von seinem Trainer Juan Carlos Ferrero getrennt, nun hoffen viele auf eine Zusammenarbeit mit Boris Becker. Schließlich arbeiteten Zverev und Becker bereits im Davis Cup erfolgreich zusammen. Ein Sprecher der Tennis-Akademie des ehemaligen Weltranglistenersten Ferrero hatte am Freitag das Ende der Zusammenarbeit mit Zverev bestätigt. Laut der spanischen Sporttageszeitung Marca sind "inhaltliche Differenzen" der Grund für die Trennung. Vor allem bezüglich der Ausrichtung des Umfelds sei man sich zuletzt nicht mehr einig gewesen.

Die Zusammenarbeit mit Ferrero endet nach nur sieben Monaten - und die Gerüchte, dass dies auch mit einer bevorstehenden Verpflichtung von Boris Becker zusammenhängen könnte, ließen nicht lange auf sich warten. Dirk Hordorff, Vize-Präsident des Deutschen Tennis Bundes (DTB), beschrieb ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Zverev und Becker: "Sascha schätzt die Erfahrung von Boris sehr. Im Davis Cup stand ihm Boris in kritischen Momenten zur Seite." Becker, 50, ist schon länger ein Vertrauter der Familie Zverev.

Der DTB wollte sich an den Spekulationen über ein mögliches Engagement Beckers in Zverevs Trainerteam nicht beteiligen: "Boris Becker ist unser Head of Men's Tennis und es gibt für uns derzeit keinen Grund daran zu zweifeln, dass er es bleibt", teilte der Verband mit. Zverev hatte Ferrero im Juli 2017 zu in sein Team geholt. Der Spanier sollte ihm zu großen Siegen verhelfen. Der Start war überaus vielversprechend, Zverev gewann die Turniere in Washington D.C. und Montréal. Auf der großen Bühne der Grand-Slam-Turniere versagten dem 20-Jährigen aber immer wieder die Nerven.