Tennis Turnier in Doha: Erstrunden-Aus für Lisicki

Germany's Sabine Lisicki plays a forehand return during her women's singles match against Czech Republic's Denisa Allertova on day four of the 2016 Australian Open tennis tournament in Melbourne on January 21, 2016. AFP PHOTO / GREG WOOD-- IMAGE RESTRICTED TO EDITORIAL USE - STRICTLY NO COMMERCIAL USE

(Foto: AFP)

Die Berlinerin verliert gegen Monica Niculescu 2:6, 2:6, auch Julia Görges scheidet aus. Fußball-Nationalstürmer Mario Gomez schießt Besiktas Istanbul an die Tabellenspitze.

Tennis, Damen: Sabine Lisicki und Julia Görges sind beim Tennis-Turnier in Doha bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Die Berlinerin Lisicki verlor bei der mit 2,818 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung gegen Monica Niculescu aus Rumänien 2:6, 2:6. Nach gerade einmal einer Stunde war das Turnier für Lisicki schon wieder vorbei. Görges unterlag der Russin Swetlana Kusnezowa ebenfalls glatt in zwei Sätzen 3:6, 3:6. Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber trifft nach einem Freilos zum Auftakt am Dienstag auf die Chinesin Saisai Zheng. Für die 28-Jährige aus Kiel ist es der erste Turnierauftritt seit ihrem Triumph in Melbourne vor drei Wochen. Die ehemalige Wimbledon-Finalistin Lisicki war beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres bereits in der zweiten Runde gescheitert. Danach hatte sie einen Rehablock eingelegt, um nach einer langwierigen Knieverletzung wieder fit zu werden.

Fußball, Türkei: Fußball-Nationalstürmer Mario Gomez hat Besiktas Istanbul an die Tabellenspitze geschossen und sich bei Bundestrainer Joachim Löw nachhaltig in Erinnerung gebracht. Gomez erzielte für Besiktas in der türkischen Süper Lig gegen Genclerbirligi beim 1:0 (0:0) seinen 16. Saisontreffer. Der 30-Jährige führt die Torjägerliste vor Samuel Eto'o (14/Antalyaspor) an. Besiktas, Dritter der Vorsaison, überholte mit 51 Punkten nach 21 Spielen den Stadtrivalen Fenerbahce (50). Zudem hat Besiktas ein Nachholspiel ausstehen. Weltmeister Lukas Podolski liegt mit Galatasaray Istanbul (37) abgeschlagen auf dem dritten Platz.

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Bundesliga, FSV Mainz: Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 will bis zum Ende dieser Saison mit seinem Manager Christian Heidel weiterarbeiten und parallel Rouven Schröder von Werder Bremen als seinen Nachfolger verpflichten. Das bestätigte Präsident Harald Strutz bei einer Pressekonferenz in Mainz. "Christian wird bis zum 30. Juni weiter für Mainz 05 arbeiten. Und jeder weiß, dass wir schon einen Nachfolger für ihn im Auge haben. Wir sind uns mit Rouven Schröder einig und wollen mit ihm zusammenarbeiten", sagte Strutz. Heidel wird die Mainzer im Sommer nach 24 Jahren verlassen und als Sportvorstand zum FC Schalke 04 wechseln.

Bundesliga, 1. FC Köln: Der 1. FC Köln hat für die kommende Saison den Schalker Marco Höger verpflichtet. Der 26 Jahre alte gebürtige Kölner erhält bei den Rheinländern einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Dies gab der Klub am Montag bekannt. "Wir freuen uns, ab Sommer einen weiteren Kölner in unserer Mannschaft zu haben. Marco Höger ist ein robuster, laufstarker Spieler mit der entsprechenden Zweikampfhärte, der in den vergangenen Jahren auch auf internationaler Bühne überzeugt hat", sagt FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke. Über die Ablösemodalitäten wurde nichts bekannt. Höger, der seit 2011 für Schalke spielt und insgesamt 87 Bundesligaspiele absolvierte, hat in Gelsenkirchen einen Vertrag bis 2017. Mit dem Wechsel hat sich für den Mittelfeldspieler ein großer Wunsch erfüllt. "Jeder Junge hat irgendwann einmal den Traum, für den Verein in seiner Stadt Bundesliga zu spielen. Durch meinen Wechsel zum FC ergibt sich für mich nun im Sommer diese tolle Möglichkeit", ließ Höger in einer schriftlichen Erklärung des Klubs mitteilen.

Motorsport, Formel 1: Chefvermarkter Bernie Ecclestone hat kurz vor dem Auftakt der Testfahrten in Barcelona ein vernichtendes Urteil über die gegenwärtige Lage der Formel 1 gefällt. Die "Formel 1 ist so schlecht wie nie zuvor", sagte der 85-Jährige in einem Interview der Daily Mail. "Ich würde mein Geld nicht ausgeben, um mit meiner Familie ein Rennen anzusehen. Ausgeschlossen." Ecclestone führt diesen seiner Ansicht nach verheerenden Zustand auf jene Leute zurück, die nur den kurzfristigen Erfolg im Blick hätten. "Ich will machen, was am besten für die Formel 1 ist", versicherte der Brite, der seit mehr als 40 Jahren die Geschicke der Rennserie lenkt.

Fußball, VfB Stuttgart: Der umworbene Stuttgarter Mittelfeldspieler Daniel Didavi will die Bundesliga vorerst nicht verlassen. Er glaube, "dass ich es als Nicht-Nationalspieler ohne Namen im Ausland schwer hätte. Deshalb möchte ich in Deutschland bleiben", sagte der VfB-Profi vor dem Spiel beim FC Schalke 04 der Bild am Sonntag. Ob er den schwäbischen Fußball-Bundesligisten im Sommer verlassen wird, habe er noch nicht entschieden. "Für mich ist die sportliche Perspektive entscheidend, sonst nichts", sagte der 26-Jährige. Er träume von Titeln und der Champions League. "Das wird mit dem VfB schwierig, spielt aber auch eine Rolle. Wenn's mir egal wäre, würde ich hier sofort bis 2025 verlängern", sagte Didavi.