Tennis Djokovic weist Manipulations-Vorwürfe als "absurd" zurück

Mit Manipulation will er nichts zu tun gehabt haben: Novak Djokovic.

(Foto: Getty Images)
  • Novak Djokovic dementiert, dass er in die Betrugsserie im weltweiten Tennis verwickelt sei.

Der Tennis-Weltranglistenerste Novak Djokovic hat Manipulations-Vorwürfe gegen seine Person vehement zurückgewiesen. "Es ist nicht wahr", sagte der 28 Jahre alte Serbe im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch nach seinem 6:1, 6:2, 7:6-Sieg gegen den Franzosen Quentin Halys in der zweiten Runde der Australian Open.

Die italienische Zeitung Tuttosport hatte Djokovic verdächtigt, 2007 bei seiner Niederlage gegen den Franzosen Fabrice Santoro beim Paris Masters manipuliert zu haben. "Was soll ich sagen? Ich habe das Match verloren. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen", meinte der Melbourne-Titelverteidiger und bezeichnete die Behauptungen als "absurd". Man könne jedes Match nehmen, welches ein Topspieler in einer frühen Turnierphase verliert und sich dazu "eine Story ausdenken. Alles sei Spekulation, es gebe keine Beweise.

Zum Auftakt des ersten Grand-Slam-Turniers der Saison hatten die BBC und BuzzFeed News Recherchen veröffentlicht, nach denen Top-Spieler - darunter auch Majorsieger - in Match-Manipulationen involviert gewesen sein sollen. Namen wurden allerdings nicht genannt.

Vor Jahren hatte Djokovic berichtet, dass ihm 2007 rund 200.000 Dollar angeboten worden seien, damit er beim ATP-Turnier in St. Petersburg ein Match verliert. "Ich wurde nicht persönlich angesprochen, sondern von damaligen Teammitgliedern informiert. Natürlich sind wir nicht darauf eingegangen", sagte Djokovic am Montag und fügte an: "Damals gab es immer wieder Gerüchte, dass bestimmte Leute solche Angebote machen. Aber die letzten sechs, sieben Jahre habe ich nichts mehr über solche Vorfälle gehört."

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