Tennis Angelique Kerber steht im Viertelfinale

In Sydney trifft die deutsche Tennisspielerin nun auf die Russin Swetlana Kusnezowa. Brose Baskets Bamberg dominieren das Franken-Derby gegen Bayreuth, Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks verlieren auch gegen Utah.

Sportnachrichten in Kürze

Tennis, Sydney: Angelique Kerber ist beim WTA-Tennisturnier in Sydney ins Viertelfinale eingezogen. Die Kielerin bezwang am Dienstag Galina Woskobojewa aus Kasachstan mit 6:2, 7:5. In der nächsten Runde trifft Kerber auf die Russin Swetlana Kusnezowa, die sich mit 7:6 (7:4), 1:6 und 6:2 gegen die frühere Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki aus Dänemark durchsetzte. In der ersten Runde der mit 690 000 Dollar dotierten Hartplatzveranstaltung hatte Kusnezowa gegen Julia Görges aus Bad Oldesloe gewonnen. Beim ATP-Turnier in Sidney war für Björn Phau aus Weilerswist nach der 0:6, 1:6-Pleite gegen den Finnen Jarkko Nieminen schon in Runde eins Endstation.

Björn Phau ist beim ATP-Turnier in Sydney indes bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Der Qualifikant aus Darmstadt war gegen Jarkko Nieminen (Finnland) chancenlos und verlor 0:6, 1:6. Damit ist beim mit 436.630 Dollar (ca. 333.000 Euro) dotierten Vorbereitungsturnier auf die Australien Open (14. bis 27. Januar) aus deutscher Sicht nur noch Florian Mayer (Bayreuth) vertreten.

Basketball, BBL: Die Brose Baskets Bamberg bleiben auch im neuen Jahr in der Basketball-Bundesliga überlegener Spitzenreiter. Nur zwei Tage nach dem Erfolg gegen den BBC Bayreuth schlugen die Franken am Montagabend auch den bayerischen Kontrahenten Baskets Würzburg mit 96:75 (55:28) und feierten schon ihren zweiten Sieg in 2013. Die Bamberger bauten ihre Tabellenführung damit weiter aus, erster Verfolger sind mit sechs Punkten Rückstand die Baskets Oldenburg. Ex-NBA-Profi Bostjan Nachbar war mit 20 Zählern bester Werfer beim deutschen Doublesieger, auf den am Donnerstag in der Euroleague im Duell mit ZSKA Moskau eine härtere Bewährungsprobe wartet.

Basketball, NBA: Dirk Nowitzki findet mit seinen Dallas Mavericks einfach keinen Weg aus der Krise. Der NBA-Meister von 2011 unterlag am Montag (Ortszeit) in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga bei den Utah Jazz mit 94:100 (53:53). Auch 20 Punkte von Nowitzki genügten nicht, um die dritte Niederlage der Texaner in Serie zu verhindern. Dallas hat damit zwölf seiner letzten 14 Partien verloren und fällt im Kampf um die Playoff-Plätze immer weiter zurück. Nach einer 80:74-Führung nach dem dritten Viertel brachen die Gäste einmal mehr im Schlussabschnitt ein. Bester Werfer für die Jazz war Gordon Hayward mit 27 Zählern.

Fußball, Uefa: Wegen der rassistisch motivierten Vorfälle beim Europa-League-Spiel zwischen Lazio Rom und Tottenham Hotspur hat die Europäische Fußball-Union am Montag Disziplinarverfahren gegen beide Klubs eingeleitet. Wie die Uefa mitteilte, wird sich ihre Kontroll- und Disziplinarkommission am 24. Januar mit den Zwischenfällen während des 0:0 befassen. Schon vor der Partie am 22. November waren zehn Tottenham-Fans bei einem Überfall auf ein Lokal in der Innenstadt von Rom verletzt worden. Daran sollen neben Anhängern von Lazio auch Ultras von Lokalrivale AS Rom beteiligt gewesen sein. Auf den Rängen hatten radikale Lazio-Fans "Juden Tottenham, Juden Tottenham" skandiert. Die Uefa will ferner wegen des Zündens und Werfens von Feuerwerkskörpern und Raketen gegen die Gastgeber ermitteln. Wegen Ausschreitungen seiner Fans solle sich auch Tottenham verantworten. Nach dem Hinspiel im September in London musste Lazio bereits eine Strafe von 40.000 Euro zahlen. Dort hatten Fans aus Rom dunkelhäutige Spieler von Tottenham rassistisch beleidigt.

Eishockey, NHL: Einen Tag nach dem Ende des Arbeitskampfes in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL sind weitere Details der Übereinkunft bekannt geworden. Laut Angaben auf der NHL-Homepage vom Montag einigten sich die Spielergewerkschaft NHLPA und die Clubbesitzer darauf, die Laufzeit der Spielerverträge zu begrenzen. Demnach dürfen Neuzugänge nur noch einen Kontrakt über sieben Jahre unterzeichnen. Die Höchstvertragsdauer für einen Profi, der bei seinem Verein bleibt, beträgt acht Jahre. Wann die Saison startet, steht noch nicht fest. Angepeilt ist der 15. oder der 19. Januar. Der Spielplan für die verkürzte Saison soll 48 bis 50 Vorrundenpartien umfassen. Am Sonntag hatten die Clubchefs und die Spielergewerkschaft nach 16-stündigen Verhandlungen eine vorläufige Einigung verkündet. Hauptstreitpunkt des Tarifstreits, durch den die Spieler seit Mitte September von ihren Vereinen ausgesperrt waren, war die Verteilung der Gesamt-Jahreseinnahmen von 3,3 Milliarden Dollar.