Von Yasmin Schulten

Das größte Surfevent Deutschlands ist zu Ende. Auch wenn Surfstar Dunkerbeck den Titel knapp verpasste, gibt es eine positive Gesamtbilanz.

Beim Surf Worldcup auf Sylt hat Björn Dunkerbeck seinen zehnten Sylt-Titel knapp verpasst. Weltmeister Antoine Albeau aus Frankreich gewann am Sonntag im Wettfahren den Slalom 42 und verteidigte damit seinen Titel vor Dunkerbeck. Als Dritter sicherte sich der Amerikaner Kevin Pritchard einen Platz auf dem Treppchen. Von zu großer Enttäuschung bei der Surflegende Dunkerbeck war dennoch nichts zu spüren. Er verprach: "Ich komme im nächsten Jahr wieder und hole mir dann den Sieg."

Björn Dunkerbeck und Robby Naish beim Worldcup auf Sylt. (© Foto: Agentur 9pm media)

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Aus deutscher Sicht war der zehntägige Surf Worldcup ein zufriedenstellender Erfolg. Größte Überraschung auf Sylt war der Erfolg der Kielerin Steffi Wahl: Sie bezwang im Halbfinale im Waveriding der Frauen die Weltranglistenerste Daida Moreno aus Spanien und erzielte mit dem dritten Platz den bisher größten Erfolg ihrer Surfkarriere.

Bei den Männern konnte Bernd Flessner aus Norderney mit einem guten fünften Platz beweisen, dass er nachwievor bei der Weltspitze mitfahren kann. Im Freestyle schafften es immerhin zwei deutsche Teilnehmer in die Liste der Top Ten: Andre Parkowski surfte zum fünften und Normen Günzlein auf den neunten Platz.

Sowohl Veranstalter als auch Surfer ziehen eine positive Bilanz: Mit 190.000 Zuschauern am Strand vor Westerland konnte ein neuer Zuschauerrekord aufgestellt werden. Krönender Abschluss der Surfveranstaltung war schließlich die Siegerehrung am Sonntag durch Surfstar Robby Naish.

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(sueddeutsche.de)