Weiter soll Hoffenheims Pressemann den Dortmunder Anhängern mitgeteilt haben, dass man sich im Kraichgau den Vorfall nur so erklären könne, dass "sich Einzelpersonen oder eine kleine Gruppe Zugang zum abgesperrten Bereich vor dem Gästeblock verschafft hat".

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Geschäftsführer Frank Briel sagte der Rhein-Neckar-Zeitung: "Damit haben wir als Verein nichts zu tun. Es ist für uns unklar, wie dieser Gegenstand bei den sorgfältigen Kontrollen in die Arena gekommen ist."

Die Fans erwidern nun, diese Einzelperson müsse aber sehr gute Kontakte haben, da man einen solchen Lautsprecher schließlich nicht in der Hosentasche ins Stadion schmuggeln könne. Außerdem benötigte diese Einzelperson Zugang zu Strom. Auf Fotos sei zu erkennen, dass sich ein Ordner neben dem Gerät aufgehalten habe, womit der Eindruck entstehe, der Klub duldete entweder den Vorgang, oder habe ein veritables Sicherheitsproblem.

Da angeblich einige Fans über Ohrensausen oder Kopfschmerzen klagen, ruft borussen.tv dazu auf, Strafanzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung gegen Unbekannt zu stellen. Eine solche nehme  jede örtliche Polizeidienststelle entgegen, wie die Betreiber des Portals sachgerecht mitteilen.

Die Heidelberger Polizei hat nun Ermittlungen gegen 1899 aufgenommen. Das bestätigte Polizeisprecher Harald Kurzer. "Bei uns ist heute eine Anzeige von einem Fan aus Pforzheim eingegangen", sagte Kurzer: "Wir prüfen den Verdacht der Körperverletzung."

Dietmar Hopp sagte dazu: "Wer mich 90 Minuten lang permanent beleidigt, sollte nicht so empfindlich reagieren. Wenn die BVB-Fans Anzeige erstatten, dann müsste ich 200 Anzeigen wegen Beleidigung erstatten."

Die herzliche Abneigung zwischen den Anhängern des Traditionsvereins Borussia Dortmund und dem Dorfklub aus Hoffenheim erreicht vielleicht bald die ordentlichen Gerichte.

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  1. Schrille Töne gegen Fan-Beleidigungen
  2. Sie lesen jetzt Hopp: "Dann müsste ich 200 Anzeigen erstatten"
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(sueddeutsche.de)