Am Montagmorgen hat der FC Bayern Jürgen Klinsmann entlassen und Jupp Heynckes als Interimslösung bis zum Saisonende installiert. Doch wer könnte danach das Trainer-Amt bei den Bayern übernehmen? Einige Kandidaten.

Hartnäckig hielt sich zuletzt die Annahme, Matthias Sammer könnte von seinem Büroamt als DFB-Sportdirektor wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren wollen. Auf den Münchner Trainingsplatz.

Sammer soll angeblich Teil eines Zukunftsplans von Manager-Kandidat Oliver Kahn sein, der am liebsten den Verein umkrempeln würde. (Schon wieder ein Umkrempler!) Und der 41-Jährige hätte auch einige Vorteile zu bieten: Er ist Deutscher, kennt durch seine Tätigkeit beim DFB alle Talente im Land und könnte dem FC Bayern mal wieder zu einem verhelfen. Als einer der wenigen Nicht-Bayern trägt Sammer als Europameister, Champions-League-Sieger und mehrfacher deutscher Meister ein Sieger-Gen in sich. Er vereinigt Kompetenz und Ausstrahlung. Und verkörpert dazu den von Hoeneß und Rummenigge unerlässlich gesuchten absoluten Ehrgeiz.

Doch zuletzt dementierte Sammer: "Es gab kein Gespräch, wir haben keinen Kontakt", sagte er. Vielleicht spürt er, dass Hoeneß und Rummenigge nicht die einfachsten Partner sind, wenn man seine ureigenen Vorstellungen umsetzen will.

Foto: Reuters

20. April 2009, 17:27 2009-04-20 17:27:00  © sueddeutsche.de

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