Wayne Rooney will bereits beim Rückspiel gegen den FC Bayern sein Comeback geben und Löw schweigt weiter zu Kuranyi und die deutschen Curler feiern Erfolge bei der WM.
Die Hoffnung auf Wayne Rooneys Blitz-Comeback elektrisiert Englands angeschlagenen Fußball-Meister: Manchester Uniteds Stürmerstar könnte nur acht Tage nach seiner in der Allianz Arena erlittenen Knöchelverletzung schon am Mittwoch im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Bayern München wieder auflaufen. Nach übereinstimmenden britischen Presseberichten vom Ostermontag schätzt die medizinische Abteilung der Briten die Einsatzchancen des 24-Jährigen derzeit auf 40 Prozent. Der mit 26 Treffern aktuelle Top-Torjäger in der Premier League wird rund um die Uhr gehegt und gepflegt - und ist der große Hoffnungsträger bei United, um die 1:2-Niederlage aus dem ersten Duell in München wettzumachen. Rooneys Rückkehr, die offiziell erst für das Stadt-Derby gegen Manchester City am 17. April geplant ist, würde die Chancen auf ein Weiterkommen in der Königsklasse gegen die derzeit selbstbewussten Bayern deutlich erhöhen. Denn während die Münchner in der Liga an die Tabellenspitze zurückkehrten, verlor ManU ohne seinen besten Torschützen durch eine 1:2-Heimniederlage im Spitzenspiel gegen den FC Chelsea die Führung in der Premier League an den Londoner Rivalen. _________________________________________________________________
Wayne Rooney verletzte sich beim Hinspiel gegen den FC Bayern. (© Foto: dpa)
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Bundestrainer Joachim Löw hat in der nicht endenden Begnadigungsdebatte um Kevin Kuranyi auch über die Ostertage kein glückliches Bild abgegeben. Das beharrliche Schweigen lässt Raum für Spekulationen und wird dem DFB-Chefcoach mittlerweile als Sturheit oder gar Schwäche ausgelegt. Ausgerechnet Sportdirektor Matthias Sammer - bislang nicht als bester Freund des Bundestrainers in Erscheinung getreten - sprang Löw nun öffentlich zur Seite. "Er trifft die Entscheidung, die gilt es zu akzeptieren", sagte Sammer in einer Talkrunde des TV-Senders Sky. Auch die überraschende Abstinenz des Bundestrainers beim Bundesliga-Topspiel FC Schalke 04 gegen Bayern München (1:2) wollte Sammer nicht monieren. "Er trifft die Entscheidung mit Kuranyi, und er trifft die Entscheidung, welches Spiel er sieht. Wer das nicht akzeptiert, muss selber Bundestrainer werden", sagte Sammer - und ließ damit verbal geschickt offen, ob er als DFB-Chefcoach womöglich anders als Löw (re)agieren würde. Eine Begründung für den ungewöhnlichen Bundesliga-Besuchsplan gab es jedenfalls auch am Montag nicht. Der Bundestrainer bleibe während der Osterfeiertage bei seiner nun fast zwei Wochen währenden Schweige-Maxime, hieß es aus der DFB-Zentrale in Frankfurt. Die letzten veröffentlichten Löw-Aussagen stammen somit weiterhin von einem DFB-eigenen Online-Interview am 23. März. Seither wird der kryptische Kuranyi-Kommentar des Bundestrainers gebetsmühlenartig medial transportiert: "Es gibt von uns zu vielen Personalien klare Aussagen, die wir nicht ständig wiederholen müssen." _________________________________________________________________
Die Volleyball-Herren des TSV Giesen/48 Hildesheim kehren nicht in die Bundesliga zurück. Das Zweitliga-Team wird im Falle einer sportlichen Qualifikation aus finanziellen Gründen auf einen Aufstieg verzichten. Diesen Entschluss fasste das Sportmanagement des Vereins. Formell muss jeder Erstligist 150.000 Euro nachweisen. "Diese Summe hätten wir zusammenbekommen. Aber eben auch nicht viel mehr", sagte Sportdirektor UIrich Nordmann. "Das Schicksal des Erstligisten VC Franken, dem während des laufenden Spielbetriebs die Lizenz entzogen wurde, war uns eine deutliche Mahnung, nicht mit einem Minimal-Etat den Wiederaufstieg anzugehen." _________________________________________________________________
Golfprofi Alexander Cejka hat sich nach einer verpatzten 73er Finalrunde bei der Houston Open in Texas auf dem geteilten 50. Rang in eine zweiwöchige Turnier-Pause verabschiedet. Mit 289 Schlägen (72+73+71+73) auf dem Par 72-Kurs in Humble lag der gebürtige Tscheche mit deutschem Pass und Wohnsitz in Las Vegas am Sonntag (Ortszeit) 13 Zähler hinter dem 24 Jahre alten Sieger Anthony Kim (276/USA). Der amerikanische Ryder Cup-Held von 2008 feierte nach einem Stechen am ersten Extraloch gegen seinen Landsmann Vaughn Taylor seinen dritten Sieg seit zwei Jahren auf der US-PGA-Tour und kassierte 1,040 Millionen Preisgeld aus der Gesamtdotierung von 5,8 Millionen Dollar. _________________________________________________________________
Die Dallas Mavericks um den deutschen Superstar Dirk Nowitzki ringen vor dem Playoff-Start in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA um ihre Form. "Zweimal hintereinander zu Hause zu verlieren, das geht einfach nicht, wenn die Playoffs nur noch zwei Wochen entfernt sind", meinte der 2,13 Meter lange Würzburger nach dem 116:121 gegen die Oklahoma City Thunder enttäuscht, "wir spielen im Moment einfach nicht gut genug." Der deutsche Nationalspieler war einmal mehr mit 30 Punkten und 13 Rebounds der Beste der Texaner, wurde aber von seinen Mitspielern außer Jason Kidd (24 Punkte) kaum unterstützt. Die größten Schwächen zeigten die Mavericks in der Defensive. "Von der war ich komplett enttäuscht", grantelte Coach Rick Carlisle. Als Verlierer ging am Ostersonntag auch Kobe Bryant mit den Los Angeles vom Parkett. Rechtzeitig vor dem 81:100 gegen die San Antonio Spurs hatte der 31-Jährige seinen Vertrag beim Titelverteidiger um drei Jahre verlängert und kassiert in den kommenden Jahren für die Unterschrift unter den Traumkontrakt gut 90 Millionen Dollar (67 Millionen Euro). _________________________________________________________________
Die deutschen Curler haben bei der Weltmeisterschaft in Italien im vierten Spiel den dritten Sieg gelandet. Die Auswahl des CC Füssen um Skip Andy Kapp gewann am Montag in Cortina d'Ampezzo mit 9:6 gegen Frankreich. Die bis dahin einzige Niederlage hatte es für das deutsche Team am Ostersonntag beim 5:6 gegen Gastgeber Italien gegeben.
Torwartlegende Sepp Maier im Interview. SZ am Wochenende Jetzt lesen ...
(sueddeutsche.de/sid/dpa/jüsc)
Bergkirchweih in Erlangen
Nicht aufregen luke2, ist doch bestes Stammtischniveau welches eddie-Ed hier verbreitet. Diese Plattitüdenjäger finden ihre Vorbilder am Sonntagmorgen im DSF. Mit Dialektik haben die nicht viel am Hut, eher mit Diarrhoe.
"Das wird verdammt eng morgen und weiter sind die Bayern noch lange nicht. Wenn die nicht mindestens ein Tor schießen glaube ich nicht, dass sie es schaffen."
Klar wird das ein heißer Tanz morgen... Aber (und das stimmt mich wieder positiv): Bayern ist durch Robben, Ribery und neuerdings auch durch Olic immer in der Lage mindestens 1 Tor zu schießen...
Ehrlich gesagt kann ich mir kaum vorstellen, dass sie keins schießen (sie werden einigen Platz zum Kontern haben). Und dann braucht ManU insgesamt mindestens 3 Stück. Ohne Rooney --- mal sehen...
Mir ist es genau genommen nicht so wichtig, ob sie weiterkommen... (dann fliegen sie womöglich gegen Lyon raus und ich ärgere mich grün und blau) Hauptsache sie geben alles und spielen mutig und behaupten sich gegen ManU.
Nochmal so ein Spiel wie letzte Woche und ich bin glücklich - auch wenn es am Ende nicht reichen sollte ;-)
Das wird verdammt eng morgen und weiter sind die Bayern noch lange nicht. Wenn die nicht mindestens ein Tor schießen glaube ich nicht, dass sie es schaffen. Aber egal - die Saison ist für mich insgesamt positiv zu bewerten. Selbst wenn kein Titel dabei rumspringt. Die Entwicklung ist wichtig. Falls keine Meisterschaft "hängenbleibt", liegt das am Anfang der Saison - und das ist umgebogen worden, wirkt sich aber eben bis zum Schluß aus. Okay - die Niederlage gegen Stuttgart war nicht gerade doll, auch Frankfurt nicht. Aber auf der anderen Seite - gegen Frankfurt fehlten 4 Minuten und alles wäre prächtig gewesen und ich glaube nicht, dass von vornherein drei Punkte auf Schalke eingeplant waren. Insofern ist man wohl im Soll mit den Ergebnissen der letzten Wochen - trotz Stuttgart.
"Sie werden im Old Trafford eine nie dagewesene Niederlage einstecken müssen."
Was soll dieses Pseudo-Ich-kann-in-die-Zukunft-sehen-und-ihr-nicht-Gequatsche? Können Sie uns das einmal verraten?
Die Bayern sind ahnunglos und überschätzen sich selbst. Sie werden im Old Trafford eine nie dagewesene Niederlage einstecken müssen. Viel zu viel Selbstvertrauen ist auch nicht gut.
Sie werden den Wut von ManU zu spüren bekommen. Das wird ein ganz anderes Spiel morgen. Und schließlich ist es nun mal eine Tatsache, dass bis jeztzt erste eine Halbzeit gespielt wurde und die 2. Hälfe dauert mindestens 90 Minuten. Und diese Zeit müsste für ManU ausreichen.
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