Bayern will Ribéry angeblich acht Millionen Euro jährlich zahlen, US-Sprinter Tyson Gay läuft eine starke Zeit, und der HSV muss einen weiteren Tiefschlag verkraften.

Im Kampf um Franck Ribery ist Bayern München offensichtlich bereit, an seine eigene finanzielle Schmerzgrenze zu gehen. Nachdem Real Madrid und dessen Berater Zinedine Zidane weiter darum bemüht sind, den französischen Nationalspieler vom deutschen Fußball-Rekordmeister in die spanische Hauptstadt zu locken, denken die Münchner nun angeblich an eine üppige Gehaltserhöhung für ihren 26 Jahre alten Mittelfeldspieler. Auf acht Millionen Euro will der FC Bayern nach Angaben der französischen Sporttageszeitung L'Equipe das Jahreseinkommen von Ribery erhöhen - er wäre damit wohl der bestbezahlte Spieler in der Bundesliga-Geschichte. Derzeit soll der Franzose knapp unter vier Millionen Euro pro Jahr kassieren. Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge betonte in L'Equipe noch einmal: "Franck ist unersetzlich. An unserer Entscheidung gibt es nichts zu rütteln."

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Franck Ribéry soll den Bayern angeblich acht Millionen Euro jährlich wert sein. (© Foto: dpa)

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Sprint-Weltmeister Tyson Gay hat bei den US-Leichtathletik-Meisterschaften in Eugene/Oregon ein Achtungszeichen gesetzt. Im ersten 100 Meter-Vorlauf sprintete der 26-Jährige am Donnerstag (Ortszeit) auf 9,75 Sekunden, hatte dabei jedoch einen zu starken Rückenwind von 3,4 Metern pro Sekunde, so dass die Zeit nicht als neue Weltjahres-Bestleistung geführt wird. Bei Rekorden ist ein maximaler Rückenwind von 2,0 Metern pro Sekunde erlaubt.

Nächster Rückschlag für den Hamburger SV: Nach Informationen von Spiegel Online beendet der Stadionsponsor HSH Nordbank sein Engagement zum 30. Juni 2010. Die Entscheidung der Hamburger und Schleswig-Holsteinischen Landesbank soll in den kommenden Tagen offiziell verkündet werden. Damit müssten die Hanseaten wenige Tage nach der Trennung von Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer einen weiteren Tiefschlag in der Vorbereitung auf die kommende Bundesligasaison hinnehmen. Der ursprünglich bis 2013 datierte Vertrag, bei dem die Bank nun offenbar eine Ausstiegsoption für 2010 gezogen hat, soll mit geschätzten 4,5 Millionen Euro jährlich dotiert gewesen sein. Wegen der Finanzkrise und der Millionen-Löcher bei der HSH Nordbank hatte sich der Ausstieg seit Monaten angebahnt.

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(sueddeutsche.de/sid/dpa/aum)