Der Sportsmann Barack Obama wünscht sich eine Fußball-WM im eigenen Land, Christoph Metzelder ist bei Real Madrid unzufrieden, Oscar De La Hoya will nicht mehr boxen.

US-Präsident Barack Obama hat in einem Brief an Fifa-Präsident Joseph Blatter für sein Land als Austragungsort der Fußballweltmeisterschaft 2018 oder 2022 geworben. "Als Kind habe ich auf einer Schotterstraße in Jakarta Fußball gespielt, und das Spiel hat die Kinder der Nachbarschaft zusammengebracht", schrieb Obama laut Auszügen, die der US-Fußballverband am Dienstag veröffentlichte. "Als Vater habe ich denselben Geist der Eintracht auf dem Platz und am Spielfeldrand bei Spielen meiner eigenen Töchter in Chicago erlebt", schrieb der Präsident weiter. Die WM fördere freundschaftlichen Wettbewerb auf der ganzen Welt. Deshalb wollten die USA die Welt zu sich einladen, "um unsere gemeinsamen Hoffnungen und Träume zu feiern". Der Weltfußballverband Fifa entscheidet im Dezember 2010 über die Gastgeber beider Weltmeisterschaften. _______________________________________________________________

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Barack Obama spielt nicht nur gerne Basketball, auch für Fußball begeistert sich der US-Präsident. Für 2018 oder 2022 wünscht er sich die Fifa-WM im eigenen Land. (© Foto: Reuters)

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Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder ist unzufrieden mit seiner Reservistenrolle bei Real Madrid und denkt über einen Vereinswechsel nach. "Klar muss ich mich mit diesem Thema beschäftigen, wenn sich die Situation für mich bei Real nicht entscheidend verbessert. Denn ich brauche einen Spielrhythmus, um in die Nationalmannschaft zurückzukehren", sagte der Abwehrspieler, dessen Vertrag beim spanischen Rekordmeister bis 2010 datiert ist. Bis spätestens Ende Mai müsse er "perspektivisch eine Entscheidung treffen", wie es weitergeht, meinte Metzelder, der sich mehr Einsätze im Trikot der "Königlichen" wünscht, um im Blickfeld von Bundestrainer Joachim Löw zu bleiben. _______________________________________________________________

Für Oscar De La Hoya schloss sich der Kreis dort, wo einst alles begonnen hatte. Auf dem Parkplatz des Staples Center von Los Angeles, nur wenige Meilen von seinem Geburtshaus entfernt, verkündete der 36 Jahre alte Boxer am Dienstag nach viermonatiger Denkpause seinen Rücktritt vom Leistungssport. Auslöser war die vernichtende Niederlage gegen den Filipino Manny Pacquiao am 6. Dezember 2008: "Da habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr auf dem höchsten Niveau mithalten kann. Eine Fortsetzung meiner Karriere wäre meinen Fans gegenüber unfair", sagte De La Hoya, der dank seiner sportlicher Klasse und seines blendenden Aussehens zum erfolgreichsten Boxer der letzten 20 Jahre aufstieg. _______________________________________________________________

Trotz des Ausscheidens im Viertelfinale hat sich die Champions League für den FC Bayern München erneut als Goldgrube erwiesen. Rund 50 Millionen Euro verdiente der deutsche Fußball- Rekordmeister in der laufenden Saison der europäischen Königsklasse. Allein an Prämien konnte der deutsche Meister 13,1 Millionen Euro einspielen. Aus dem sogenannten Marktpool, dessen deutscher Anteil fast 40 Millionen Euro ausmacht, kassiert der FC Bayern zudem deutlich mehr als 20 Millionen Euro. Bei der erfolgsabhängigen Ausschüttung profitierten die Münchner vom Scheitern des FC Schalke 04 schon in der Qualifikation und dem frühen Ausscheiden von Werder Bremen in der Gruppenphase. _______________________________________________________________

Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt wird die offizielle Wiedereröffnung seiner alten Heimstätte mit einem Spiel gegen Erstligist Werder Bremen feiern. Die Partie findet am 23. Juli statt. In der laufenden Saison trägt der FSV seine Heimspiele in der WM-Arena aus. Die alte Heimstätte des FSV war seit November 2007 umgebaut und renoviert worden. Unter anderem wurde die Leichtathletik-Bahn entfernt und eine neue Flutlichtanlage installiert. Das Stadion bietet zunächst Platz für etwa 11.000 Zuschauer. Nach der Saison 2009/10 wird noch die Haupttribüne neu gebaut, damit erhöht sich die Kapazität auf 15.000 Besucher. _______________________________________________________________

Die Geister von Babe Ruth und Joe DiMaggio müssen umziehen. Wenn die New York Yankees am Donnerstag ihr erstes Heimspiel im gerade fertiggestellten neuen Yankee Stadium austragen, geht im Big Apple ein grandioses Stück Sportgeschichte zu Ende. 26 Mal gewannen die "Bronx Bomber" in dem alten Oval den Titel und sind damit das erfolgreichste Team im US-Baseball. Doch auch in der neuen Heimat schreiben die Yankees Sportgeschichte, denn mit Baukosten von 1,5 Milliarden Dollar ist das neue Stadion die teuerste Sportstätte der Welt.

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(sueddeutsche.de/AP/dpa/sid/cpah)