Alberto Contador und die Schleck-Brüder fordern sich bis zum Ziel alles ab, ein Norweger gewinnt die Etappe. Langstreckenschwimmer Thomas Lurz holt WM-Silber in Shanghai, Daniel Halfar bleibt bei 1860 München, Uruguay steht im Finale der Copa América.
Edvald Boasson Hagen hat die 17. Etappe der Tour de France gewonnen und sich damit seinen zweiten Tagessieg gesichert. Der Norweger vom Team Sky setzte sich am Mittwoch auf dem Schlussanstieg ab und siegte nach der abschließenden gefährlichen Abfahrt vor dem Niederländer Bauke Mollema (Rabobank). Dritter auf dem 179 Kilometer langen Teilstück von Gap ins italienische Pinerolo wurde der Franzose Sandy Casar aus Frankreich (FdJeux). Der Franzose Thomas Voeckler behielt das Gelbe Trikot. Die Etappe nach Pinerolo in Italien war der einzige Auslands-Abstecher der diesjährigen Tour.
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Risikobereit: Tour-Titelverteidiger Alberto Contador. (© AP)
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Die Tour-Favoriten fuhren den Berg der zweiten Kategorie, den letzten Anstieg des Tages, mit hohem Tempo an. Das Team BMC Racing übernahm zunächst die Verantwortung und reduzierte das Peloton zusehends, dann setzte sich Liquigas an die Spitze. Nach dem Überraschungsangriff am Col dem Manse hatte Vorjahressieger Alberto Contador auch am Mittwoch einen Überraschungsmoment, doch diesmal konnte der Spanier seine Konkurrenten nicht distanzieren. In der gefährlichen und schwierigen Abfahrt hatte sich der Saxo Bank-Kapitän mit seinem Landsmann Samuel Sanchez (Euskaltel) erneut lösen können und wollte die bekannte Schwäche der favorisierten Brüder Andy und Franck Schleck ausnutzen. Doch die Brüder kämpften diesmal bis zur Zielgeraden und stellten weniger Meter vor dem Ende den Kontakt wieder her.
Nach schwankenden Leistungen in den vergangenen beiden Jahren hat Bayern-Spieler Franck Ribéry für die neue Bundesliga-Saison große Taten angekündigt. "Wenn ich nun wieder hundertprozentig fit und frei im Kopf bin, dazu ein gutes Verhältnis mit dem Trainer habe, kann ich das Niveau von Messi erreichen", sagte der Flügelspieler vom FC Bayern München der Sport Bild. Er spüre jetzt das Sensationsgefühl wieder, das ihn in seiner ersten Bayern-Saison beflügelt habe. Auch bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres hofft Mittelfeldakteur, "dass ich ganz weit vorne landen werde. Die Chance dazu sehe ich. Das ist mein großer Traum. Doch dafür brauche ich auch eine große Saison mit Bayern."
Freiwasserschwimmer Thomas Lurz hat bei der WM in Shanghai Silber über zehn Kilometer gewonnen. Damit qualifizierte sich der Würzburger ebenso für Olympia im kommenden Jahr in London wie Andreas Waschburger aus Saarbrücken als Zehnter. Lurz musste sich nur dem Griechen Spyridon Gianniotis geschlagen geben. Es war die 14. Medaille für Lurz bei Weltmeisterschaften und die vierte in China für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV). Dritter wurde Sergej Bolschakow aus Russland. In Shanghai geht Lurz noch am Freitag über fünf Kilometer an den Start. Über diese Distanz ist der 31-Jährige bei einer WM seit 2005 ungeschlagen. Mit einem Sieg könnte der erfolgreichste Freiwasserschwimmer aller Zeiten sein zehntes WM-Gold holen.
Werder Bremens Aufsichtsratschef Willi Lemke hat im Streit um weitere Transfers ein Machtwort gesprochen und der sportlichen Leitung einen Sparkurs verordnet. Spielerverpflichtungen als Reaktion auf die Verletzungsmisere beim Fußball-Bundesligisten seien nur möglich, "wenn ein gangbarer Weg gefunden wird", teilte Lemke am Mittwoch nach einer Aufsichtsratssitzung mit Klubchef Klaus Allofs am späten Dienstagabend mit. Schon jetzt seien "erheblich mehr Mittel frei gegeben" worden, als wahrscheinlich eingenommen werden. Medienberichte über finanzielle Probleme bei Werder bezeichnete Allofs jedoch als "völlig an den Tatsachen vorbei."
Uruguay steht im Finale der Copa América. Das Team von Trainer Oscar Tabárez schlug Peru am Dienstag mit 2:0. Beide Tore schoss Mittelstürmer Luis Suárez in der 52. und der 57. Minute. Peru stand in den letzten 22 Minuten der Partie nur noch mit zehn Spielern auf dem Platz, nachdem Juan Vargas wegen eines Ellbogenstoßes gegen Sebastián Coates die rote Karte gesehen hatte. Uruguay spielt am kommenden Sonntag gegen den Gewinner der Partie am (heutigen) Mittwoch zwischen Paraguay und Venezuela um den Titel. Peru trifft am kommenden Samstag beim Spiel um Platz drei auf den Verlierer des zweiten Halbfinals.
Der chinesische Basketball-Profi Yao Ming hat wie erwartet seinen Rücktritt vom Leistungssport erklärt. "Basketball hat mir so viel gegeben und ich will dem Sport danken", sagte der 30-Jährige am Mittwoch in seiner Heimatstadt Shanghai. Yao hatte bereits vor rund zwei Wochen angekündigt, seine Karriere aus Verletzungsgründen beenden zu wollen. Der 2,29 Meter große Center der Houston Rockets war der erste chinesische Spieler in der NBA. Yao kam 2002 in die Nordamerikanische Profiliga und avancierte weltweit zu einem der beliebtesten und bekanntesten Sportler seines Landes. Während seiner NBA-Karriere wurde er achtmal für das Allstar-Game nominiert.
Zweitligist TSV 1860 München hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Daniel Halfar bis zum 30. Juni 2014 verlängert. Der 23-Jährige wurde zuletzt auch vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach umworben, entschied sich jedoch für das Angebot der "Löwen". "Ich fühle mich in der Mannschaft sehr wohl und mit meiner Familie in München zu Hause. Die Perspektive des Vereins und das mir entgegengebrachte Vertrauen waren für mich ausschlaggebend", sagte Halfar. Vor einem Jahr war er vom 1. FC Kaiserlautern zu 1860 gewechselt. Halfar erzielte in der abgelaufenen Zweitligasaison in 24 Spielen zwei Treffer selbst und bereitete neun vor.
Der türkische Fußball-Erstligist Galatasaray Istanbul hat den uruguayischen Nationaltorwart Fernando Muslera verpflichtet. Der 25-Jährige kommt vom italienischen Traditionsklub Lazio Rom und unterschrieb für fünf Jahre. Dies teilte Galatasaray am Mittwoch auf seiner Homepage mit. Muslera spielt derzeit bei der Copa America und erreichte mit Uruguay das Endspiel.
Torwartlegende Sepp Maier im Interview. SZ am Wochenende Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/dpa/sid)
Verrückter Eisladen in der Maxvorstadt
die aussage von franck ribéry, wonach er das niveau von messi erreichen könne, schreit geradezu nach einem berühmten zitat von albert einstein ...
"zwei dinge sind unendlich, das universum und die menschliche dummheit, aber bei dem universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." ...
die aussage von franck ribéry, wonach er das niveau von messi erreichen könne, schreit geradezu nach einem berühmten zitat von albert einstein ...
"zwei dinge sind unendlich, das universum und die menschliche dummheit, aber bei dem universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." ...
ich denke, Ribéry lehnt sich nicht nur zu weit aus dem Fenster, er ist bereits aus dem Fenster gefallen ; )
...von Fronck, eine solche behauptung oeffentlich aufzustellen. da fehlt ihm zu viel.
ausserdem hat er, glaube ich, noch nie eine saison durchgespielt: muskeln, gelenke, zaehne, fuesse, narben, lebenswandel, und wenn das alles in ordnung ist hat der boese trainer ihn nicht geliebt.
irgendwas war immer.
Die Wirklichkeit widerlegt Ihre These!
Schließlich war es am Ende Van Gaal, der gegangen ist und gerade nicht Ribery! Gerade das Berechenbare des Van Gaalschen Fußballs hat dazu geführt, dass die Mannschaft erstarrt ist. Flexibel war daran nichts. Und ich behaupte: dass das taktische Konzept von Barcelona ohne das Unberechenbare und Subversive eines Messi nicht diese Strahlkraft hätte, dass die individuelle Klasse und nicht die taktische Disziplin eines Messi den Erfolg von Barcelona wesentlich bestimmt, weil gerade dieses Überraschende, das Zauberhafte in dessen Spiel die Mannschaft davor bewahren, in taktischen Fesseln zu erlahmen.
Genau dies, so sei zu hoffen, soll das Spiel der Bayern bestimmen: taktische Disziplin, ohne zu erstarren, weil die Fertigkeiten der großen Individualisten, in Überraschendes auzulösen, für Unordnung zu sorgen - ja Chaos zu stifen - und damit die taktischen Hoffnungen des Gegners unterminieren.
Vielleicht auch manchmal die der eigenen Mannschaft.
Paging