Dieter Hoeneß wird angeblich Manager bei Wolfsburg, Messi ist traurig und Schalke verpflichtet einen Verteidiger. Sport kompakt
Dieter Hoeneß wird angeblich neuer Manager des deutschen Fußball-Meisters VfL Wolfsburg. Nach Informationen des Kicker und von Welt online ist sich der 56-Jährige bereits mit den Niedersachsen über ein Engagement ab Januar einig. Hoeneß hielt sich auf SID-Anfrage am Montag bedeckt: "Das kann ich nicht bestätigen. Zu solchen Gerüchten äußere ich mich grundsätzlich nicht, ehe es nicht etwas offiziell zu verkünden gibt." Auch der VfL wollte die Gerüchte nicht kommentieren. Bei den "Wölfen" bekleidet bislang Armin Veh wie schon sein Vorgänger Felix Magath die Posten des Trainers und Managers in Personalunion. Zudem ist der Coach einer von drei Geschäftsführern der VfL Wolfsburg Fußball GmbH. Allerdings geriet der 48-Jährige nach der jüngsten Negativserie von fünf Bundesligaspielen ohne Sieg und dem Ausscheiden in der Champions League zum Ende der Hinrunde zunehmend in die Kritik. Hoeneß war im Sommer nach 13 Jahren als Manager von Hertha BSC Berlin zurückgetreten. Er galt zuletzt als Wunschkandidat des Wolfsburger Aufsichtsrats. ________________________________________________________________
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Wunschkandidat an der Angel? Die Zeit der Personalunion "Trainer-Manager" könnte beim VfL Wolfsburg bald Vergangenheit sein. (© Foto: dpa)
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Nach dem sechsten Titel 2009 mit seinem Klub FC Barcelona hat Superstar Lionel Messi alle Kritik aus seiner Heimat Argentinien von sich gewiesen. Vor allem der Vorwurf, er sei im Nationaltrikot nicht voll bei der Sache, traf Europas Fußballer des Jahres, der am Montag auch klarer Favorit für die Auszeichnung zum Weltfußballer in Zürich war. "Es berührt mich, wenn man sagt, ich würde nichts für die Albiceleste empfinden. Nichts verletzt mich mehr, als wenn behauptet wird, ich sei kein Argentinier", sagte Messi der spanischen Tageszeitung El Pais. Minuten, nachdem Messi Barcelona mit seinem Tor in der Verlängerung im Finale der Klub-WM gegen den argentinischen Spitzenklub Estudiantes de La Plata zum 2:1-Sieg geschossen hatte, waren die Fans in der Provinz La Plata gegen Messi auf die Straße gegangen. Ihre Wut gegen den Fußball-"Floh" brachten sie in Sprechchören wie "Messi ist kein Argentinier" und Graffitis zum Ausdruck. ________________________________________________________________
Der FC Schalke 04 hat den norwegischen Fußball-Nationalspieler Tore Reginiussen verpflichtet. Wie der Bundesligist am Montag mitteilte, unterschrieb der 23 Jahre alte Innenverteidiger von Tromsö IL einen Vertrag bis 30. Juni 2013. Der achtmalige Auswahl-Akteur wird bereits in der Winterpause nach Gelsenkirchen kommen. "Tore ist ein sehr talentierter, aber auch noch ein junger Spieler", sagte Schalkes Trainer Felix Magath. "Deswegen ist es gut, dass er bereits in der Winterpause zu uns stößt. So können wir ihn langsam an die Bundesliga heranführen." ________________________________________________________________
Das Rennen um die deutsche Handball-Meisterschaft bleibt spannend: In einem hochdramatischen Spiel trennten sich der THW Kiel und der HSV Hamburg am Sonntagabend 29:29 (16:17). Der Rekordmeister von der Förde verteidigte mit 28:2 Punkten die Tabellenführung vor den Hamburgern (27:3). Beste Werfer vor 10 250 Zuschauern in der ausverkauften Sparkassen-Arena waren Momir Ilic (8/3) und Filip Jicha (8/2) für Kiel sowie Pascal Hens (6) für den HSV.
Auch ohne ihren verletzten Star Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA in die Erfolgsspur zurückgefunden. Zwei Tage nach der 108:116-Niederlage gegen Houston, bei der sich Nowitzki eine tiefe Fleischwunde am Ellenbogen zugezogen hatte, setzten sich die "Mavs" in eigener Halle 102:95 gegen die Cleveland Cavaliers durch. Gegen die Wertung der Niederlage im Texas-Duell gegen Houston legte Mavs-Besitzer Mark Cuban wie angekündigt Protest bei der NBA ein. Nach Ansicht des Klubs wurde Dallas-Center Erick Dampier in der Verlängerung nach einem angeblichen Ellbogenschlag zu Unrecht des Feldes verwiesen. Die Mavericks erhoffen sich die Wiederholung der letzten Spielminute. Auch ohne diesen Sieg stehen die Dallas Mavericks momentan gut da: Mit 20 Siegen und acht Niederlagen liegt Dallas hinter Meister Los Angeles Lakers (22:4) auf Platz zwei der Western Conference. Ein Comeback des gebürtigen Würzburgers Nowitzki im kommenden Heimspiel gegen Portland in der Nacht zu Mittwoch ist fraglich. ________________________________________________________________
Fußball-Bundesligist Hertha BSC Berlin hat den Georgier Levan Kobiashvili als zweiten Neuzugang für die Rückrunde der Saison 2009/2010 verpflichtet. Der 32-Jährige erhält einen Vertrag bis zum Saisonende, der sich im Fall des Klassenerhalts um zwei Jahre verlängert. Kobiashvili bestritt für Schalke 04 und den SC Freiburg insgesamt 289 Bundesligaspiele. "Wir freuen uns sehr, dass Levan Kobiashvili zu uns kommen wird. Mit seiner Erfahrung wird er uns ohneFrage zu mehr Stabilität verhelfen", sagt Hertha-Manager Michael Preetz. Beim Trainingsauftakt von Hertha BSC am 3. Januar 2010 wird Levan Kobiashvili zur Mannschaft stoßen. Er ist nach dem Griechen Theofanis Gekas der zweite Neuzugang von Hertha BSC für die Rückrunde. ________________________________________________________________
Nationalspieler Christian Ehrhoff hat mit den Vancouver Canucks in der NHL wieder einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Canucks verloren ihr Heimspiel gegen die St. Louis Blues 1:3 und sind nach der 16. Niederlage im 36. Saisonspiel zehntbestes Team der Western Conference. David Backes brachte die Blues im ersten Drittel in Führung und traf nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Canucks durch Shane O'Brien im zweiten Durchgang auch zum 2:1. Wenig später setzte Routinier Keith Tkachuk bereits den Schlusspunkt. Ehrhoff brachte es mit 28:04 Minuten auf die längste Einsatzzeit aller Akteure. Im zweiten Spiel des Abends setzten sich die Chicago Blackhawks im Prestige-Duell gegen Ex-Meister Detroit Red Wings mit 3:0 durch. ________________________________________________________________
Die SpVgg Greuther Fürth und Trainer Benno Möhlmann gehen ab sofort getrennte Wege. Einen Tag nach der bitteren 1:4 (0:2)-Lektion im letzten Hinrundenspiel der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Karlsruher SC verständigten sich Club und Coach am Sonntag darauf, den zum 30. Juni 2010 auslaufenden Vertrag vorzeitig zu beenden. "Damit sollen im Interesse des Vereins, für den Benno Möhlmann insgesamt acht Jahre erfolgreich gearbeitet hat, neue Voraussetzungen für eine gute Rückrunde geschaffen werden", hieß es in der Mitteilung des Clubs. Möhlmann ist der achte Trainer, der in dieser Saison vorzeitig sein Amt verloren hat. Der DFB-Pokal-Viertelfinalist war nach sechs sieglosen Spielen auf den 15. Tabellenrang abgerutscht. "Wir sind voll im Abstiegskampf. So kann es nicht weitergehen. Wir müssen einen neuen Ansatz finden", hatte Präsident Helmut Hack noch am Samstag gesagt.
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(sid/dpa/cai)
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