Die deutsche Mixed-Staffel wird Dritter, Oliver Kahn wundert sich über den FC Bayern, die deutschen Langläuferinnen enttäuschen.
Die deutschen Biathleten haben mit Platz drei in der Mixedstaffel ihre Erfolgsserie bei den Weltmeisterschaften im südkoreanischen Pyeongchang fortgesetzt. Nach jeweils zweimal 6 Kilometern der Damen und 7,5 Kilometern der Herren mussten die deutschen Skijäger am Donnerstag nur dem neuen Weltmeister Frankreich und Schweden den Vortritt lassen. Schlussläufer Michael Greis (Nesselwang) musste bei seinem letzten Schießen zweimal nachladen - mit nur einem Fehlschuss weniger wäre sogar die Goldmedaille möglich gewesen. Für Deutschland liefen neben Greis Andrea Henkel aus Großbreitenbach, Simone Hauswald aus Gosheim und WM-Neuling Arnd Peiffer aus Clausthal-Zellerfeld. Die Mixedstaffel wurde zum vierten Mal als WM-Disziplin ausgetragen.
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Nach zwei Fehlschüssen von Michael Greis beim letzten Schießen wurde Deutschland Dritter. (© Foto: Getty)
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Aino Kaisa Saarinen hat die erste Entscheidung der Nordischen Ski-WM in Liberec gewonnen. Die Finnin holte im Klassik-Rennen über 10 Kilometer Gold vor der Italienerin Marianna Longa und der polnischen Top-Favoritin Justyna Kowalczyk. Die beiden deutschen Starterinnen Katrin Zeller und Steffi Böhler belegten die Plätze 18 und 32.
Trotz der jüngsten Rückschläge sieht Oliver Kahn keine echte Konkurrenz für Bayern München in Deutschland. "Selbst wenn Bayern nur mit 80 Prozent spielen würde, müssten sie trotzdem Meister werden. Schalke scheitert ständig an seinen eigenen hausgemachten Problemen, dem HSV fehlt die Konstanz, Bremen schwächelt und Hertha ist eine Sondersituation", sagte der frühere Nationaltorwart und Bayern-Kapitän in einem Interview mit der Münchner tz. Auch Hoffenheim kann sich der 39-Jährige "beim besten Willen" nicht als Bayern-Herausforderer vorstellen: "Das soll nicht respektlos klingen, aber das ist noch kein nachhaltiger Konkurrent für Bayern!" Kahn wundert aber, dass "sich die Bayern in dieser Saison nicht klarer vorne absetzen. Bei der Qualität, die in diesem Kader steckt."
Fünf Jahre lang dürfen die niederländischen Fußball-Traditionsklubs Ajax Amsterdam und Feyenoord Rotterdam, wenn sie gegeneinander spielen, zu den jeweiligen Auswärtssspielen keine Fans mehr mitbringen. Mit dieser Strafe reagierten die Bürgermeister Job Cohen (Amsterdam) und Ahmed Aboutaleb (Rotterdam), die gleichzeitig die Polizeipräsidenten ihrer Städte sind, auf die Krawalle am vergangenen Sonntag beim Aufeinandertreffen der Erzrivalen in der AmsterdamArena, wo es am Rande erneut zu Ausschreitungen gekommen war. Zu verschiedenen Zwischenfällen mit Hooligans war es in der vergangenen Woche bei den Spielen der ersten Mannschaften und der Jugendteams gekommen. Trotz früherer Appelle und Warnungen änderten die Rowdys ihr Verhalten nicht.
Nach der Allstar-Game-Pause haben die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki in die Erfolgsspur zurückgefunden und in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) die New Jersey Nets mit 113:98 besiegt. In einer phasenweise einseitigen Partie erzielte der Würzburger am Mittwoch (Ortszeit) vor 19 878 Zuschauern im American Airlines Center in Dallas 23 Punkte. Erfolgreichster Werfer für die "Mavs" war Josh Howard (24). Mit 23 Zählern und 10 Assists ragte jedoch Jason Kidd gegen seinen Ex-Club heraus.
Der englische Rekordmeister FC Liverpool hat die Europäische Fußball-Union (Uefa) darum gebeten, nicht am 20. Jahrestag der Katastrophe von Hillsborough spielen zu müssen. Am 15. April 1989 waren im Verlaufe des FA-Cup-Halbfinals zwischen den "Reds" und Nottingham Forest im Hillsborough-Stadion in Sheffield im völlig überfüllten Gästeblock 96 Liverpool-Anhänger gestorben, mehr als 700 wurden verletzt. Sollte sich Liverpool im Achtelfinale der Champions League gegen Real Madrid durchsetzen, würde das Viertelfinal-Rückspiel am 15. April stattfinden. Liverpool hat der Uefa als Ausweichtermin den 14. April vorgeschlagen, damit der Jahrestag für Gedenkfeiern freigehalten werden kann. Nach Aussage eines Liverpool-Sprechers habe die Uefa zugesichert, alles Mögliche zu tun, um dem Wunsch des Vereins zu entsprechen.
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- Sport kompakt Gelb + Gelb = Blau? 18.02.2009
(sueddeutsche.de/dpa/sid/aum)
Bundespräsident zur Islam-Debatte
Anfang der Saison haben die Bayern mit der Niederlage gegen Bremen und den Unentschieden gegen Dortmund Hamburg 7 Punkte liegen gelassen. Dazu noch einige überflüssige Sachen wie das Unentschieden zu Hause gegen Bochum oder in Gladbach - sind noch mal 4 Punkte. Wenn ich die 11 dazu rechne, komme ich auf ein komfortables Polster, das sie haben könnten. Das ist aber Schnee von gestern, vorbei, kann man abhaken und vergessen. Es ist weniger die Niederlage in Berlin oder Hamburg, die weh tut - da kann jeder verlieren, auch die Bayern. Aber die Dinge oben - die hätten nicht passieren dürfen.
"Das soll nicht respektlos klingen, aber das ist noch kein nachhaltiger Konkurrent für Bayern!" Kahn wundert aber, dass "sich die Bayern in dieser Saison nicht klarer vorne absetzen. Bei der Qualität, die in diesem Kader steckt."
Vielleicht sind sie zu doof um sich weiter vorne abzusetzen.
"Greis verballert Gold"
hat die SZ denn wirklich so eifrig Redakteure von der "Bild" abgeworben? Diese Ueberschrift ist mal wieder ein Armutszeugnis.