Sport kompakt Salihovic bleibt in Hoffenheim
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Bundesliga, TSG Hoffenheim: Sejad Salihovic bleibt eine weitere Saison bei 1899 Hoffenheim. Der badische Klub hat die Option gezogen, den bosnischen Mittelfeldspieler bis zum 30. Juni 2013 an sich zu binden. Dies gab Trainer Markus Babbel am Freitag bekannt. "Wir wollen mit ihm Gespräche führen wegen eines längerfristigen Vertrages", kündigte er zudem an. Salihovic war zuletzt beim Landesrivalen VfB Stuttgart im Gespräch, der schon dessen Landsmann Vedad Ibisevic verpflichtet hatte. Der 27-Jährige war 2006 von Hertha BSC nach Hoffenheim gekommen und ist einer der maßgeblichen Spieler des Aufschwungs des einstigen Dorfclubs.
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Basketball, NBA: Titelverteidiger Dallas Mavericks hat trotz 25 Punkten von Dirk Nowitzki im Kampf um den Einzug in die Play-offs in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA einen Rückschlag hinnehmen müssen. Dallas unterlag in einer Neuauflage des Vorjahresfinals bei Miami Heat deutlich mit 85:106. Mit 29 Siegen und 23 Niederlagen belegen die Mavericks Platz sechs in der Western Conference. Die Denver Nuggets haben auf Rang neun, der nicht mehr zur Play-off-Teilnahme berechtigt, 27 Siege und 24 Niederlagen auf dem Konto. "Sie haben gegen Ende der ersten Halbzeit und gegen Ende des Spiels den Druck verstärkt. In der Defensive waren wir einfach nicht aggressiv genug", sagte Nowitzki, der bester Werfer auf dem Feld war.
2. Liga, Alemannia Aachen: Meino Heyen ist neuer Präsident des abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten Alemannia Aachen. Heyen wurde auf der Mitgliederversammlung mit 321 Ja-Stimmen bei 94 Nein-Stimmen und 21 Enthaltungen zum Nachfolger von Alfred Nachtsheim gewählt, der für eine zweite Amtszeit nicht mehr kandidiert hatte. Das Präsidium komplettieren Helmut Kutsch (Vizepräsident), Oliver Laven (Schatzmeister) und die Beisitzer Christoph Terbrack und Stephan Grießer.
Langlauf, Rücktritt: Jochen Behle hat nach zehn Jahren überraschend seinen Rücktritt als Skilanglauf-Bundestrainer erklärt. Das bestätigte der 51-Jährige nach "intensiven Geprächen" mit dem Deutschen Skiverband (DSV). "Ich habe gemerkt, dass ich bei den Athleten nicht mehr so ankam. Das Vertrauen war nicht mehr da. Es gibt Dinge, die sich abnutzen", sagte Behle dem SID: "Ich hatte in den vergangenen Jahren immer den Eindruck, etwas bewegen zu können. Dieses Gefühl habe ich nicht mehr." Behle hatte zuletzt auch Meinungsverschiedenheiten mit dem DSV, der Langläuferinnen für das deutlich populärere Biathlon gewinnen will. Derzeit gibt es ein Probetraining, bei dem das Schieß-Talent mehrerer Langläuferinnen getestet wird. Dieser Disput sei allerdings nicht der Auslöser für den Rückritt gewesen. "Das hat mit meiner Entscheidung nichts zu tun", sagte Behle. Eine Entscheidung über einen Nachfolge ist noch nicht getroffen.
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Unter Behle hatte der deutsche Skilanglauf seine erfolgreichste Zeit überhaupt. So gewannen seine Schützlinge Rene Sommerfeldt 2004, Axel Teichmann 2005 sowie Tobias Angerer 2006 und 2007 jeweils den Gesamtweltcup. "Das ist der Hammer. Ich kann es gar nicht glauben und weiß gar nicht, was ich sagen soll", erklärte Teichmann vollkommen perplex. Und auch Olympiasiegerin Evi Sachenbacher-Stehle war verdutzt: "Das schockt mich jetzt. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Es gab nicht einmal gerüchteweise Andeutungen."
Fußball, Fabrice Muamba: 13 Tage nach seinem lebensbedrohlichen Herzstillstand hat sich Premier-League-Profi Fabrice Muamba erstmals mit einem Foto aus dem Krankenhaus gemeldet. Das Bild, das über Muambas offiziellen Twitter-Account verbreitet wurde, zeigt den Spieler der Bolton Wanderers mit einem Lächeln aufrecht in seinem Bett sitzend. In einer begleitenden Nachricht, offenbar von Muambas Verlobter, heißt es: "Fab wollte, dass ich das Foto für euch alle hochlade und euch auch vielen Dank für die überwältigende Unterstützung sage." Der 23 Jahre alte ehemalige englische U21-Nationalspieler war am 17. März während eines FA-Cup-Spiels bei Tottenham Hotspur auf dem Platz zusammengebrochen. Sein Herz hatte erst nach 78 Minuten im Krankenhaus wieder angefangen zu schlagen.
Formel 1, Adrian Sutil: Der Prozess gegen den Münchner Rennfahrer wegen gefährlicher Körperverletzung kann offenbar endgültig zu den Akten gelegt werden. Wie der derzeit vertragslose Pilot und sein Manager Manfred Zimmermann mitteilten, wurde die Berufung gegen die 18-monatige Bewährungsstrafe sowie 200.000 Euro Geldbuße sowohl von Sutil als auch von der Staatsanwaltschaft München zurückgenommen. "Damit ist alles erledigt", sagte Zimmermann dem SID. Man habe sich nach einer positiven Aussprache zwischen Sutil und dem von ihm verletzten luxemburgischen Geschäftsmann Eric Lux zu diesem Schritt entschieden, hieß es in einem Statement: "Beide Seiten wollten sich einen erneuten Gerichtstermin ersparen und das Thema beenden. Eric Lux und Adrian haben sich die Hand gereicht und damit ist der unglückliche Vorfall für beide Seiten erledigt und Vergangenheit. Auch von Seiten der FIA wird es keine Restriktionen geben.Geschäftsmann Eric Lux, Teilhaber des damaligen Renault- und heutigen Lotus-Teams, mit einem Glas am Hals verletzt hatte.
Tennis, Miami: Tennisprofi Novak Djokovic ist ohne Mühe ins Halbfinale des ATP-Masters in Miami eingezogen. Der Weltranglistenerste und Titelverteidiger setzte sich in der Nacht auf Freitag gegen den an Nummer fünf gesetzten David Ferrer 6:2, 7:6 (1) durch. In der Vorschlussrunde des mit 3,6 Millionen Euro dotierten Hartplatzturniers trifft Djokovic auf den Argentinier Juan Monaco, der Überraschung des Turniers. Monaco setzte sich in seinem Viertelfinale gegen den Amerikaner Mardy Fish klar 6:1, 6:3 durch. Das zweite Halbfinale spielen Rafael Nadal (Spanien) und Andy Murray (Großbritannien).