Nach den Fan-Entgleisungen droht 1860 München eine Platzsperre, Arnold Schwarzenegger trägt die Olympische Fackel.
Fußball-Zweitligist TSV 1860 München droht nach den Entgleisungen seiner Fans eine Platzsperre durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Zwei Zuschauer waren nach der 0:1-Niederlage gegen Rot-Weiss Ahlen am Montagabend quer über den Platz gestürmt und hatten Schiedsrichter Markus Wingenbach angerempelt. Erst danach konnten sie überwältigt werden. "In diesem Fall ist die Möglichkeit einer Platzsperre nicht von der Hand zu weisen", sagte ein ranghoher DFB-Funktionär am Dienstag. Bereits in der zweiten Spielhälfte warfen Fans immer wieder Gegenstände aus dem Fanblock aufs Feld. Ahlens Torwart Sascha Kirschstein wurde dabei von einem Feuerzeug am Kopf getroffen. Am Dienstag leitete der DFB-Kontrollausschuss ein Ermittlungsverfahren gegen 1860 München ein. ______________________________________________________________
Sascha Kirschstein nach dem Feuerzeug-Wurf. (© Foto: dpa)
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Nun steigt auch Sebastian Vettel in die heiße Vorbereitungsphase der Formel 1 ein. Als letzter der meist gehandelten Titelkandidaten wird der Heppenheimer an diesem Mittwoch das Geheimnis um seinen neuen Rennwagen lüften. Am Freitag und Samstag wird Vettel im spanischen Jerez de la Frontera im Red Bull RB6 dann Gas geben. Damit kommt es zum Abschluss der zweiten Testserie am Wochenende auch zur erstmaligen Begegnung auf der Strecke in diesem Jahr mit Michael Schumacher im neuen Mercedes. Schumi gegen den einstigen "Baby-Schumi": Vettel hat sich längst emanzipiert von seinem einstigen großen Vorbild. "Ich werde sicher nicht in den Rückspiegel schauen und immer dann, wenn ich Michael sehe, rechts ranfahren und ihn vorbeilassen", hatte Vettel schon vor der Bestätigung des sensationellen Schumacher-Comebacks klargestellt. Der 41 Jahre alte Rückkehrer ist für alle ein Konkurrent wieder jeder andere - wenn nicht sogar genau der, den man am liebsten hinter sich lassen will. ______________________________________________________________
"Ich war mit 16 Jahren der König des Hoola Hoop. Doch leider war das nicht Teil des olympischen Programms." (Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, vor dem Olympia-Auftakt am Montag in Vancouver bei einer Pressekonferenz zur Frage, warum das IOC nicht mehr außergewöhnliche Sportarten aufnehme.)
Arnold Schwarzenegger soll dem olympischen Fackellauf am Freitag im Regen von Vancouver zusätzlichen Glanz verleihen. Der Hollywood-Star ("Der Terminator") und Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien wird die Flamme kurz vor der Eröffnungsfeier durch den Stanley Park tragen. Der 62-jährige Schwarzenegger wird die Fackel an Sebastian Coe, 1500-m-Olympiasieger 1980 und 1984, übergeben. Der Brite ist OK-Chef der Sommerspiele 2012 in London. Der längste Fackellauf der olympischen Geschichte führt über insgesamt 45.000 Kilometer quer durch das Gastgeber-Land. Bis zur Eröffnungsfeier am Freitag in Vancouver tragen 12.000 Läufer die Flamme, die für Temperaturen von bis zu minus 50 Grad Celsius präpariert ist. ______________________________________________________________
Das offizielle Lied zur Eishockey-Weltmeisterschaft vom 7. bis 23. Mai in Deutschland heißt "Stuck on Replay" und stammt von der deutschen Band Scooter. "Die harten, schnellen Rhythmen von Scooter passen einfach perfekt zum Eishockey", so der PR-Chef des WM-Organisationskomitees Henner Ziegfeld. Der Song entstammt dem aktuellen Album "Under The Radar Over The Top" und wird im März 2010 als Single auf den Markt kommen. In Planung ist zudem ein Live-Auftritt von Scooter beim Eröffnungsspiel auf Schalke, wo am 7. Mai Deutschland vor der Rekordkulisse von 76.000 Zuschauern gegen die USA antritt. Weitere WM-Spielorte sind Köln und Mannheim. ______________________________________________________________
Der Fußballverband des westafrikanischen Landes Benin hat seine Nationalelf aufgelöst. Die Funktionäre zogen damit die Konsequenz aus dem schwachen Abschneiden der "Écureuils" ("Eichhörnchen")beim Afrika-Cup im Januar in Angola. Wie Medien unter Berufung auf die Interseite des FBF-Verbands am Dienstag berichteten, wird dem Trainerstab und den 23 Spielern des Kaders unter anderem "Erpressung, mangelnder Patriotismus und schlechtes Benehmen" vorgeworfen. Betroffen sind unter anderen der französische Trainer Michel Dussuyer sowie die in Frankreich tätigen Stars Stéphane Sessegnon von Paris Saint-Germain und Mickaël Poté von OGC Nizza. ______________________________________________________________
Der frühere Manager des Handball-Bundesligisten THW Kiel, Uwe Schwenker, hat nach der Anklageerhebung alle Vorwürfe gegen ihn zurückgewiesen. Die Ausführungen der Staatsanwaltschaft enthielten "nichts Neues, keine Substanz, vage Vermutungen ohne Beweise", heißt es in einer Presseerklärung seines Anwaltes Harald Riettiens vom Dienstag. Schwenker und Ex-Trainer Zvonimir Serdarusic wird hauptsächlich zur Last gelegt, im Zusammenhang mit dem Champions-League-Finalrückspiel 2007 gegen die SG Flensburg-Handewitt die polnischen Schiedsrichter mit einem höheren fünfstelligen Geldbetrag bestochen zu haben. ______________________________________________________________
Der Brasilianer Ailton muss sein geplantes Debüt beim Sechstligisten KFC Uerdingen verschieben. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, haben der Fußball-Verband Niederrhein und die Stadt Krefeld den Platz in der Grotenburg gesperrt, so dass das für diesen Mittwoch (19.30 Uhr) angesetzte Heimspiel gegen den 1. FC Wülfrath in der Niederrheinliga verlegt werden muss. Der Platz sei tief gefroren und unbespielbar, hieß es. ______________________________________________________________
Vier Monate vor Beginn der Fußball-WM in Südafrika hat am Dienstag die letzte Ticket-Verkaufsphase begonnen. 400.000 Karten sind bis zum 7. April im Angebot. Maßgeblich für den Erwerb der Tickets in der letzten Verkaufsphase ist das Reservierungsdatum. "Es ist wichtig, dass die Fans in dieser Phase schnell ihre Reservierungen vornehmen", betonte Horst R. Schmidt, Schatzmeister des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Berater des südafrikanischen WM-Organisationskomitees. Bislang sind zwei Drittel der drei Millionen Tickets bereits vergriffen. Elf WM-Spiele, darunter das Endspiel und die Halbfinals der Endrunde vom 11. Juni bis 11. Juli, sind ausverkauft.
Torwartlegende Sepp Maier im Interview. SZ am Wochenende Jetzt lesen ...
(dpa/sid/sueddeutsche.de/jüsc)
Verrückter Eisladen in der Maxvorstadt
Optimale Teamarbeit. Stoffers, Stadionsprecher und zwei geistige Tiefflieger bringen soviel Porzellan zu Bruch wie es alle Polterabende der letzten 10 Jahre nicht schafften.
Reife Leistung von 4 Leuten, an einem Abend so viel zu zerstören.
da spielen die löwen 'mal eine ganz zeit lang ganz ordentlich, liefern fast kontinuierlich und unaufgeregt zweitligataugliche leistungen und, was noch viel süßer und vor allem konstruktiv ankommt, gute ergebnisse ab, pinkeln dem großen bruder, dem rivalen, der die 60er bis ins unterbewusstsein verfolgt, den verhasssten roten (seit 40 jahren mein liebling), ans bein, sympathien fliegen ihnen endlich wieder zu, stotternd macht sich optimismus breit, verhalten kommt ein positives gefühl auf, die mannschaft setzt eine grundordnung um usw.
da passiert so was: die paar fans stehen am pranger. platzsperren durch zuschauerausschreitungen und angriffe auf schiedsrichter sind im amateurbereich an der tagesordnung. verrohung ist nicht professionell. das muss man bei fans aber immer einkalkulieren und vorher darüber nachdenken, dass nichts derartiges passieren kann.
dass aber der geschäftsführer fremdenfeindlichkeit zum überlebensprinzip erklärt ("Das steckt immer noch tief verwurzelt in uns drin.") und fanausschreitungen geradezu herbeiredet ("Beim Fußball können wir diese Ur-Gefühle wunderbar rauslassen.") ist amateurhaft und unzivilisiert, schlechtes vorbild und zündelei an den grundfesten unserer gesellschaft.
ich weiss nicht, was dieser mann meint, wenn er von hass spricht, den er offen rauslässt (...). der 1. fcn weiter im norden verlangt seinen fans auch einiges an leidensfähigkeit ab. man spricht davon, dass der club " a depp is". die löwen sind in den letzten jahren auch in diese kategorie abgerutscht. viele bekannte und freunde von mir gingen trotzdem weiter hin zu teils erbrämlichen vorstellungen in eines der tollhäuser der 2. liga. das vorwort des geschäftsführers (!) im stadionmagazin vor dem spiel gegen ahlen allerdings katapultiert die blauen in die steinzeit zurück: "Reserviertheit oder Feindseligkeit gegenüber Fremden war also ein Überlebensprinzip." vielleicht denken sich einige ja in zukunft ihren teil dabei. mir klingen da auch wieder die ungeschickt bis dämlich gewählten stofferschen stoffelworte im ohr: "Wir sind dankbar für jedes Ereignis, das uns in der Abneigung gegen diese Vereine bestätigt."
winke
richW
...nicht schon ein Geisterspiel?
Ich hab' gestern auf DSF mal reingeschaut.
abgesehen von einer "kämpferisch guten Leistung" der Sechziger, einer sehr ordentlichen Abwehr-Organisation der Ahlener und einer unterirdischen technischen Präsentation hab ich mich gefragt: Was haben die Sechziger schon wieder angestellt, dass keine Zuschauern in's Stadion dürfen.
Und jetzt lese ich von Ausschreitungen! Na gut, dann lässt man die letzten 150 auch nicht mehr rein - macht eigentlich nichts aus.