Zwei Kreuzbandrisse im deutschen Team
Ski Alpin / / Veröffentlicht am , im SporttickerSechs Monate Pause für Stefan Luitz.
(Foto: Getty Images)Anzeige
Ski Alpin: Kurz vor dem Heim-Weltcup am Wochenende in Garmisch-Partenkirchen müssen die deutschen Skirennläufer zwei Langzeitausfälle verkraften. Slalomspezialist Stefan Luitz (Bolsterlang) und Abfahrer Andreas Sander (Ennepetal) fallen nach Kreuzbandrissen jeweils vorraussichtlich sechs Monate aus, beide Athleten wurden bereits erfolgreich operiert. Das teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Donnerstag mit. "Zwei Ausfälle aus beiden Teams - das ist natürlich bitter", sagte Herren-Bundestrainer Charly Waibel: "Gerade vor dem Hintergrund, dass wir immer wieder mit verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen haben. Ich bin aber überzeugt, dass Stefan und Andreas nach der Rehabilitation wieder gesund und fit in die Vorbereitungen zur Olympia-Saison einsteigen können."
Der 20-jährige Luitz hatte sich am Mittwoch beim Training am Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen. Sander war vor vier Wochen beim Einfahren zum Weltcup in Kitzbühel gestürzt und hatte sich den Zeigefinger der rechten Hand gebrochen. Nachdem der 23-Jährige das Skitraining wieder aufgenommen hatte, spürte er Schmerzen im linken Knie. Bei der folgenden Untersuchung wurden ein Riss des vorderen Kreuzbandes sowie ein Knorpelschaden diagnostiziert.
Basketball, deutsche NBA-Hoffnung: Große Ehre für den Braunschweiger Dennis Schröder. Der 19 Jahre alte Point Guard des Bundesligisten New Yorker Phantoms Braunschweig wurde für die prestigeträchtige Nike Hoop Summit am 20. April in Portland nominiert. Bei der traditionsreichen Veranstaltung treffen jedes Jahr die besten amerikanischen Talente auf die stärksten Nachwuchsspieler aus aller Welt. 1998 trumpfte Dirk Nowitzki in der Begegnung mit 33 Punkten und 14 Rebounds ganz groß auf und wechselte wenig später in die NBA. "Wir freuen uns sehr für Dennis. Er spielt eine herausragende Saison und hat sich diese Einladung absolut verdient", sagte Braunschweigs Sportdirektor Oliver Braun. Allerdings ist noch nicht ganz sicher, ob Schröder tatsächlich nach Portland reisen darf. Nur wenn die Phantoms zu diesem Zeitpunkt den Klassenverbleib bereits sicher haben, würden sie das Ausnahmetalent freigeben. Zuletzt war aus der Bundesliga 2008 Tim Ohlbrecht dabei. Schröder ist der insgesamt siebte Basketballer aus Deutschland, der eine Einladung erhalten hat.
Tennis, Männer: Qualifikant Julian Reister setzt seinen Lauf beim ATP-Turnier in Buenos Aires fort und hat überraschend das Viertelfinale erreicht. Der Weltranglisten-246. aus Hamburg sicherte sich das Ticket für die Runde der besten Acht durch ein 6:1, 1:6, 6:2 gegen Aljaz Bedene (Slowenien/76.). Bedene hatte zuvor den an Nummer fünf gesetzten Horacio Zeballos (Argentinien) aus dem Rennen geworfen. Im Viertelfinale des mit 493.670 Dollar dotierten Sandplatzturniers trifft der 26-jährige Reister nun entweder den Diego Schwartzmann (Argentinien) oder Tommy Robredo (Spanien). Reister ist der einzige Deutsche im Hauptfeld in Buenos Aires.
Bahnrad, WM: Teamsprint-Olympiasiegerin Miriam Welte (Kaiserslautern) hat bei der Bahnrad-WM in Minsk nach dem Titel im Teamsprint im nicht olympischen 500-m-Zeitfahren die Silbermedaille geholt. Welte legte die Strecke in 33,996 Sekunden zurück und war damit nur gut zwei Hundertstelsekunden langsamer als die neue Weltmeisterin Wai-Sze Lee aus Hongkong. Bronze ging an Rebecca James aus Großbritannien. Am Mittwoch hatte Welte (26) und mit Partnerin Kristina Vogel (22/Erfurt) in einer Neuauflage des olympischen Finales von London das chinesische Duo Gong Jinjie/Guo Shuang bezwungen und Gold gewonnen.
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Die Teamsprinter Rene Enders, Stefan Bötticher und Maximilian Levy haben unterdessen den Titel geholt. Das Trio des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) besiegte die Equipe aus Neuseeland. In 43,495 Sekunden waren Enders, Bötticher und Levy knapp fünf Zehntelsekunden schneller als ihre Gegner. Für den BDR war es nach 2010 und 2011 der dritte Sieg im Teamsprint in den letzten vier Jahren und am zweiten Wettkampftag bereits die vierte Medaille bei den Titelkämpfen in Weißrussland.
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(Foto: dpa)Formel 1, Tests: In Abwesenheit von Weltmeister Sebastian Vettel hat dessen Dauer-Konkurrent Fernando Alonso am dritten Testtag in Barcelona die Tagesbestzeit gesetzt. Der Spanier lag im Ferrari in 1:21,875 Minuten deutlich vor Sauber-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich/1:22,160). Während Nico Rosberg (Wiesbaden) im Mercedes in 1:22,611 Minuten als Vierter noch hinter dem französischen Lotus-Fahrer Romain Grosjean (1:22,188) landete, belegte Adrian Sutil (Gräfelfing) bei seinem Comeback in der Königsklasse nach 452 Tagen im Force India den achten Platz (1:22,877). Für Sutil war es der einzige Testtag bei seinem alten Team. Möglicherweise fällt Anfang nächster Woche eine Entscheidung, wer das zweite Cockpit beim indischen Team neben dem Schotten Paul di Resta erhält. Sutils schärfster Konkurrent, der Franzose Jules Bianchi, sitzt am Freitag im Auto. Mark Webber, der Vettel für die zweite Hälfte der Tests im Red Bull abgelöst hatte, landete sogar noch hinter Sutil in 1:23,024 Minuten auf Platz neun. In der katalanischen Metropole endet am Freitag die zweite von insgesamt drei Testphasen. Die Teams kehren dann am 28. Februar noch einmal für vier Tage auf den Circuit de Catalunya zurück. Die Saison startet mit dem Rennen in Melbourne am 17. März.
Bundesliga, BVB: Der deutsche Meister Borussia Dortmund zieht wegen der Drei-Spiele-Sperre für seinen Topstürmer Robert Lewandowski vor das DFB-Bundesgericht. Der Deutsche Fußball-Bund setzte die letzte mögliche Verhandlung in diesem Fall für den Freitag, 1. März, ab 10.30 Uhr in Frankfurt am Main an. Lewandowski hatte am 9. Februar während der Partie gegen den Hamburger SV (1:4) die Rote Karte gesehen und war dafür in erster Instanz für drei Spiele gesperrt worden. Das DFB-Sportgericht bestätigte dieses Urteil am Dienstag noch einmal in einer mündlichen Verhandlung. Die Borussia ging nun ein zweites Mal in die Berufung.
Bundesliga, Hoffenheim: Mäzen Dietmar Hopp hat sein wochenlanges Schweigen zur Talfahrt von Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim gebrochen und den Gerüchten über seinen Ausstieg im Fall des Abstiegs heftig widersprochen. "Diese Spekulationen entbehren jeder Grundlage. Wer weiß, was in Hoffenheim entstanden ist, kann gar nicht auf solch abstruse Ideen kommen. Selbst wenn Hoffenheim absteigt, was ich nicht glaube, wird es mit großem Elan und Begeisterung weitergehen - auch andere sind schon ab- und wieder aufgestiegen", sagte der 72 Jahre alte Milliardär der Bild-Zeitung.
Hopp, der seit 1989 insgesamt 350 Millionen Euro in den Verein investiert hat, will sich allerdings nur noch im Rahmen des Financial Fairplay der Europäischen Fußball-Union (UEFA) engagieren. "Hoffenheim hat mit dem Stadion, dem Trainingszentrum und der Jugendakademie eine einzigartige Infrastruktur - übrigens alles ohne staatliche Hilfe entstanden. Mein Engagement wird ungebrochen bleiben. Allerdings, wie schon lange umgesetzt, im Rahmen des Financial Fairplay", äußerte der Mäzen. Die Hoffenheimer liegen derzeit mit 16 Punkten auf dem Relegationsplatz. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt bereits zehn Zähler. Am Samstag muss der Kraichgauer Krisenklub zum "Abstiegs-Endspiel" beim FC Augsburg antreten. Der Vorletzte aus Augsburg hat nur einen Punkt weniger als Hoffenheim auf dem Konto.
Tennis, Männer: Tennisprofi Björn Phau hat es beim Turnier in Memphis nicht geschafft, Tommy Haas ins Achtelfinale zu folgen. Phau verlor am Mittwoch in der ersten Runde 3:6, 4:6 gegen den an Nummer sieben gesetzten Alexander Dolgopolow aus der Ukraine. Haas hatte sich zuvor mit 7:6 (8:6), 6:4 gegen Jewgeni Donskoi aus Russland durchgesetzt. Der Routinier trifft bei der mit 1,213 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung nun auf Feliciano Lopez aus Spanien. Beim parallel stattfindenden Damen-Turnier steht die an Nummer drei gesetzte Berlinerin Sabine Lisicki bereits im Viertelfinale. Die WTA-Veranstaltung ist mit 235 000 Dollar dotiert.