Die Schwimmerin aus Berlin gewinnt in Rom über 100 Meter Freistil ihr erstes WM-Gold. Sie verbessert auch ihren eigenen Weltrekord.
Britta Steffen ist in Weltrekordzeit zum WM-Titel über 100 Meter Freistil geschwommen. Die Doppel-Olympiasiegerin aus Berlin schlug am Freitag in Rom in 52,07 Sekunden vor der Britin Francesca Halsall (52,87) an. Steffens große australische Konkurrentin Lisbeth Trickett wurde Dritte. Es war Steffens erster WM-Titel und der insgesamt sechste für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) in Rom.
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(© Foto: dpa)
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Nach ihrem Sieg sagte Britta Steffen im ZDF: "Ich war im Vorhinein sehr aufgeregt, viel schlimmer als in Peking, weil ich jetzt Favoritin war. Im Call Room habe ich mich gefühlt wie ein Kind, das zum ersten Mal in den Kindergarten geschoben wird."
Nach ihrem Olympiasieg in Peking vor einem Jahr hat Steffen damit das begehrte Double aus beiden großen Titel über die 100 Meter Freistil geschafft. "Es ist eigentlich die goldene Regeln, dass einem eines verwehrt bleibt. So toll, dass man sich hier den Traum erfüllen kann."
Über ihr Rennen sagte sie: "Von Anfang an dachte ich, Du musst kraftvoll schwimmen. Die letzten 15 Meter hab ich gedacht, Britta, jetzt wird nicht mehr geatmet. Hoffentlich kommt bald der Anschlag."
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(dpa/sueddeutsche.de/gba)
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