Schwimm-WM in Melbourne Buschschulte hangelt sich ins Halbfinale

In schwachen 27,31 Sekunden sicherte sich die Magdeburgerin als Vorlauf-16. den letzten Platz im Semifinale über 50 Meter Schmetterling. Noch schlechter war Daniela Samulski.

Buschschulte, die WM-Fünfte von 2005 in Montréal hält mit 26,35 Sekunden den deutschen Rekord. Die Wuppertalerin Daniela Samulski scheiterte nach 27,46 Sekunden als 19. im Vorlauf. Ihre Bestzeit steht bei 26,57 Sekunden. Am schnellsten war die australische Titelverteidigerin Danni Miatke in 26,34 Sekunden.

Deutschlands Freistilschwimmer verpassten das Finale über 4 x 200 Meter. Paul Biedermann, Stefan Herbst, Benjamin Starke und Lars Conrad kamen in 7:19,22 Minuten nicht über den neunten Vorlauf-Platz hinaus. Die beste Zeit legte in 7:10,99 Minuten das US-Quartett vor.

Nicole Hetzer scheiterte als Vorlauf-25. in 2:15,02 Minuten über 200 Meter Rücken. Annika Lurz hatte abgemeldet. Nach Silber im Einzel und mit der Staffel über 4 x 200 Meter Freistil ist die WM für die Würzburgerin beendet. Der Bayreuther Michael Schubert schwamm über 50 m Freistil in 23,44 Sekunden als 47. am Halbfinale vorbei.

Hackett überlegt

Australiens Schwimm-Olympiasieger Grant Hackett will erst am Samstag unmittelbar vor den Vorläufen entscheiden, ob er in seiner Spezialdisziplin 1500 Meter Freistil an den Start geht. "Ich fühle mich physisch und geistig müde", sagte er am Freitag. Der 26-Jährige, der über die längste Einzelstrecke bei bedeutenden Veranstaltungen seit 1997 ungeschlagen ist, kann in Melbourne als erster Schwimmer die gleiche Disziplin bei Welt-Titelkämpfen zum fünften Mal hintereinander gewinnen.

Der australische Mannschaftskapitän Hackett sagte, sein Aufschub habe nichts damit zu tun, dass die WM-Woche für ihn bislang unbefriedigend verlief. Die 400 Meter Freistil hatte er als Dritter beendet, die 800 Meter Freistil lediglich auf Rang sieben. Vor zwei Jahren hatte er in Montréal diese zwei WM-Strecken und die 1500 Meter für sich entschieden.

"Ich fühle mich nicht so toll. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht mit hundertprozentiger Fitness hierher gekommen bin", räumte Hackett ein.