Weil Schiedrichter Dominik Marks vermutlich das Spiel manipuliert hat, müssen die Amateure von Hertha BSC und Arminia Bielefeld noch einmal gegen einander antreteten. Das entschied das DFB-Sportgericht.
Der Vorsitzende Rainer Koch (Poing) gab damit dem Einspruch Bielefelds gegen die Wertung der Partie statt. Das Spiel war am 14. August mit einem 2:1 für Hertha BSC ausgegangen.
Kassierte für seine Manipulation wahrscheinlich 6000 Euro von der Wettmafia - Schiedsrichter Dominik Marks. (© Foto: dpa)
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Ein Termin für das Wiederholungsspiel steht noch nicht fest. Der im Wett- und Manipulationsskandal hauptbeschuldigte Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer hatte bei seinen Vernehmungen den Berliner Marks belastet. Laut Hoyzer habe Marks die Partie verschoben und dafür 6000 Euro von der kroatischen Wettmafia kassiert.
Schriftliche Stellungnahme
Auf Grund der Aussagen von Hoyzer wurde Marks bereits am 15. Februar vom DFB mit einer Vorsperre belegt. Bei der Verhandlung in der DFB-Zentrale war Marks zwar nicht anwesend, hatte aber zuvor beim DFB schriftlich Stellung zu den Vorwürfen genommen.
In seiner Stellungnahme beteuert Marks seine Unschuld und gibt an, nie etwas mit Manipulationen zu tun gehabt zu haben.
Noch nicht verhandelt wurde am Donnerstag der zweite Manipulations-Vorwurf gegen Marks. Marks soll nach Hoyzer-Angaben 30.000 Euro für die Manipulation der Zweitligapartie zwischen dem Karlsruher SC und dem MSV Duisburg (0:3) erhalten haben.
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(sid)
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