SC Freiburg Durchmarsch von der zweiten Liga in die Europa League

Allerdings gibt Streich zu, dass der heutige Kader qualitativ und quantitativ besser besetzt ist als damals. "Man kann nicht vorhersagen, dass uns das Gleiche automatisch noch mal passiert." Das dürfte auch für die kommende Saison gelten, selbst wenn in Vincenzo Grifo, der mit Gladbach in Verbindung gebracht wird, und möglicherweise auch Philipp zwei hervorragende Kicker gehen sollten.

Die Tabelle ist, wie sie ist, und der Fußballer, der am 33. Spieltag auf Rang sechs rangiert und den nicht über die Ziellinie bringen will, der muss auch in Freiburg erst noch gefunden werden. Und natürlich hat Streich vollen Einsatz versprochen, um Platz sechs zu festigen: "Sonst kann ich mich in der Stadt nicht mehr blicken lassen."

Ein Lippenbekenntnis? Mitnichten. Denn wenn Streich eines ganz sicher nicht will, dann ist es, auf Platz sieben statt auf Platz sechs zu landen. In dem Fall müsste der Sportclub nämlich Anfang Juli in eine Qualifikationsrunde zur Europa League. Und die führt in der Regel zu eher exotischen Orten, die mit ziemlicher Sicherheit auch nicht gut mit dem Mannschaftsbus von Schruns/Montafon aus zu erreichen sind. "Ende Juli haben wir Trainingslager", gibt Streich zu bedenken: "Jetzt stellen Sie sich das mal vor!"

Wie gut, dass der SC Freiburg derzeit gerade einen Platz vor dem vermaledeiten siebten rangiert und ganz ordentliche Chancen hat, von der zweiten deutschen Liga in die Europa League durchzumarschieren. Bei einem Sieg am Samstag in München steht der SC sicher im europäischen Wettbewerb. Und wenn die Konkurrenz aus Köln, Berlin und Bremen mitspielt, braucht es nicht mal den.

"Europa ist immer gut"

Der SC Freiburg hat alle Chancen, sich für die Europa League zu qualifizieren. Der ehemalige SC-Profi Tobias Willi erinnert sich an die ersten internationalen Auftritte des Klubs. Interview von Anna Lammers mehr...