Travis Tygart

Der Tennis-Weltranglistenerste Djokovic nennt Lance Armstrong eine "Schande für den Sport", Usada-Boss Trygart hält das Geständnis für nicht ernst gemeint und Wada-Präsident Fahey glaubt, dass der Radfahrer der Erlösung nicht näher gekommen ist. Die Reaktionen auf die Beichte des Rad-Betrügers bei Oprah Winfrey.

Travis Tygart, Chef der US-Anti-Doping-Agentur Usada, bezeichnete Lance Armstrongs Geständnis als "kleinen Schritt in die richtige Richtung". Tygart, der mit seinen Ermittlungen maßgeblich zum Sturz des früheren Radsport-Helden beigetragen hatte, forderte: "Wenn er es ernst meint, seine Fehler zu korrigieren, muss er ein vollständiges Doping-Geständnis unter Eid ablegen." Armstrong hatte die Untersuchungen der Usada stets als "Hexenjagd" oder "Blutrache" bezeichnet. Tygart sagte: "Heute hat Lance Armstrong endlich akzeptiert, dass seine Radsport-Karriere auf einer mächtigen Kombination aus Doping und Betrug basiert hat."

Bild: dpa

18. Januar 2013, 11:05 2013-01-18 11:05:55  © Süddeutsche.de/dpa/sid/sonn/jbe

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