Ärger um Lance Armstrong: Der siebenmalige Tour-de-France Sieger sträubte sich gegen Auflagen der französischen Antidopingagentur.
Der siebenmalige Tour-de-France-Gewinner Lance Armstrong hat gegen die Antidopingregeln verstoßen. Wie die französische Antidopingagentur AFLD an diesem Donnerstag mitteilte, kam es bei einer Probe am 17. März zu Unregelmäßigkeiten. Die AFLD könnte daher ein Verfahren gegen den US-Radprofi einleiten, der bei der diesjährigen Frankreichrundfahrt wieder antreten will.
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Fühlt sich ungerecht behandelt: Lance Armstrong (© Foto: AP)
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Bei der Probe vor drei Wochen habe Armstrong gegen die Auflage verstoßen, während der Kontrolle permanent unter der Aufsicht des zuständigen Dopingtesters zu bleiben, heißt es in der Erklärung der AFLD. Sie beruft sich auf den Bericht des zuständigen Mediziners.
Ob die Agentur ein Verfahren gegen Armstrong aufnehmen wird, blieb zunächst offen. Der 38-Jährige hat bislang alle Dopinganschuldigungen zurückgewiesen.
Zwei Tage zuvor, am Dienstag, hatte sich der Ärger bereits abgezeichnet: Die französische Anti-Doping-Agentur AFLD beschwerte sich offiziell beim Radsport-Weltverband (UCI) und der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) über Lance Armstrong. Grund war damals das Verhalten des Radrennfahrers während einer Dopingkontrolle im Training.
"Die Beschwerde hat der Mediziner eingereicht, der Armstrong im Auftrag unserer Agentur am 17. März kontrollieren wollte. Ich gebe die Information nur weiter, ich fälle keine Urteile", erklärte AFLD-Präsident Pierre Bordry, der aber keine Details aus dem Report nennen wollte.
Armstrong hatte den Kontrolleur offensichtlich verärgert, als dieser ihn im Trainingslager im französischen Beaulieu-sur-Mer nicht nur Blut- und Urin-Proben abnahm, sondern auch Haarproben forderte.
Beschwerde über Haarprobe
Armstrong hatte sich im Internet-Netzwerk Twitter öffentlich über die Kontrolle beklagt, die ihn unmittelbar bei seiner Ankunft in Südfrankreich ereilte. "Ob ich mich aufs Korn genommen fühle? Natürlich", schrieb er auf seiner Twitter-Seite. Es sei bereits die 24. Kontrolle gewesen, die er seit seinem Comeback im September abzugeben hatte.
Er stellte klar, dass er sich nie über diese Tests beschwert habe. Beklagt hatte er sich sich nun offenbar jedoch, dass zum ersten Mal auch Haarproben genommen wurden, da diese nach französischem Recht zwar erlaubt, aber nicht im Code der Wada enthalten sind.
Die AFLD will nun klären lassen, ob Armstrongs Verhalten gegen den Anti-Doping-Code verstoßen hat. Der Radsport-Weltverband hatte bereits am Montagabend klargestellt, dass die UCI von sich aus keine Maßnahmen einleiten werde. "In diesem Fall hat die UCI keinen Einfluss, da sich der Test nicht im Rahmen eines Wettbewerbs abspielte. Da liegt die Autorität bei der Agentur", sagte UCI-Sprecher Enrico Carpani.
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(dpa/AP/odg)
Harte Kritik des Bayern-Präsidenten
Wo ist denn in diesem Bericht die Neuigkeit versteckt?
der ist einfach unerträglich mit seinem Gehampel
aber ansonsten stimmt der Kommentar von tfleiter "radsport war gestern " völlig: Gestern gab es Gent-Wevelgem mit Radsport vom allerfeinsten. Am Sonntag gab es die Flandernrunde und die war spannend wie schon lange nicht mehr. Auf Paris-Roubaix am nächsten Sonntag freue ich mich jetzt schon! Denn glücklicherweise wohne ich in den Niederlanden, wo ich all diese fantastischen Rennen live verfolgen kann.
Und Giro und Tour bleiben die absoluten Highlights des Jahres!
Leider bleibt das all den Doping-Verblendeten und auf die deutsche Pressehetze Hereingefallenen verborgen. So erfährt auch niemand in diesem "am deutschen Wesen soll die Welt genesen"-Land, wie unglaublich viele begeisterte Radsportfans und Freizeitfahrer zum Beispiel an all den Jedermannrennen in Europa teilnehmen.
Na dann ab in den Fernsehsessel, das Bier gezückt und weiter viel Spaß mit der einzigen oh so dopingfreien Sportart (oder sollten wir es lieber effektive Geldmaschine nennen?), die in Deutschland trotz der meistens gähnenden Langeweile so populär ist, "König" Fußball.
.......ich glaube der nikolaus reicht da nicht aus: wir muessen da auch noch den osterhasen und das sandmaennchen beruecksichtigen! aber interessiert das eigentlich noch? radsport war gestern - tour de france vorgestern.
das koennen sich "armstrong and friends" als brilliante leistung zuschreiben:
so dumm gedopt wie sie hat sonst keiner - und deshalb schaut ihnen jetzt auch niemand mehr zu.