Welche Vereine um den deutschen Stürmer werben und wo er wirklich hinpassen würde.

1) FC Bayern München: Was bieten die Klose? Vorstand Karl-Heinz Rummenigge will nach eigener Aussage bis zu 30 Millionen Euro für einen neuen Spieler ausgeben. Meint er den Bremer Stürmer?

(© )

Anzeige

Ebenfalls verdächtig: Im Fernsehen läuft seit kurzem ein Werbespot, in dem Uli Hoeneß einem Fan als Weihnachtmann erscheint. Er trägt einen großen Geschenke-Sack, aus dem zwei Fußballerbeine herausschauen. "Ein Stürmer?", fragt der Fan in der Werbung aufgeregt. "Schaun mer mal", sagt Hoeneß.

Was soll Klose da? Neben Podolski das Sommermärchen wiederholen. Roque Santa Cruz ersetzen, der in 141 Bundesligaspielen nur 29 Tore geschossen hat.

Will Klose da hin? "Bayern ist ein Top-Verein. Mal schauen, was passiert", sagt Miroslav Klose. Der FC Bayern als selbsternannte Fußballhauptstadt böte Klose deutlich mehr Medienrummel als im beschaulichen Bremen. Darauf könnte Klose wohl gut verzichten.

Fazit: Ein Wechsel innerhalb der Bundesliga - zumal nach einer Bremer Meisterschaft - wäre für einen Weltklasse-Spieler wie ihn kaum reizvoll. Wie Ballack zieht es ihn wohl eher ins Ausland. Im Poker um die höchste Ablösesumme mit Chelsea oder Juventus können und wollen die Münchner nicht mithalten.

Leser empfehlen 
Lesetipp aus der aktuellen SZ: "Ich war nie schuld. Nie. Nie. Nie."

Torwartlegende Sepp Maier im Interview. SZ am Wochenende Jetzt lesen ...