Public Viewing in NigeriaLeiden in Abuja

Reis mit roter Soße und ein Tor von Simone Laudehr: 60 Prozent der Nigerianer leben ohne Elektrizität, über eine Solaranlage konnten in der Hauptstadt 100 Zuschauer die WM auf Leinwand erleben.

100 Zuschauer, Reis mit roter Soße und ein Tor von Simone Laudehr: Anders als in anderen Teilnehmerländern ist das Interesse am Frauenfußball in Nigeria sehr groß, es gibt sogar Public Viewing. In Bildern.

Nigeria im Fußballfieber - aber nicht wegen der Super Eagles, der Nationalelf der Männer. Sondern wegen der Super Falcons, der Frauenelf. Rund 100 Zuschauer verfolgten vor der Leinwand in Abuja das Gruppenspiel zwischen der nigerianischen Elf und Deutschland. Die Stiftung World Future Council hatte eine Solaranlage aufgebaut, um das Spiel übertragen zu können. Das sogenannte Solar Public Viewing gab es anlässlich einer Konferenz, die die Hamburger Stiftung mit Vertretern aus 16 afrikanischen Ländern abhielt mit der Kernfrage: "Wie kann den Menschen in Afrika Zugang zu dezentral erzeugter, regenerativer Energie ermöglicht werden?"

Bild: © Nathalie Bertrams / World Future Council 5. Juli 2011, 11:322011-07-05 11:32:16 © sueddeutsche.de/jüsc