Die Gewerkschaft der Polizei fordert vom Deutschen Fußball-Bund 50 Millionen Euro für die Einsätze in der Bundesliga.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert kurz vor dem Start der Fußball-Bundesliga, dass die Vereine für die Polizei-Einsätze in den Stadien selbst zahlen. "Wir verlangen 50 Millionen Euro vom DFB", sagte Gewerkschaftschef Rainer Wendt der Bild-Zeitung. "So viel kostet der Einsatz der Beamten jede Saison - Geld, das bisher die Steuerzahler aufbringen mussten, um Jungmillionäre in kurzen Hosen zu schützen."

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975.000 Arbeitsstunden pro Saison für die Fußballvereine: Polizei im Einsatz. (© Foto: ddp)

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Laut Polizeigewerkschaft musssten die Beamten in der Saison 2006/2007 insgesamt rund 975.000 Arbeitsstunden für die Fußballvereine leisten. "Das entspricht der Jahresarbeitsleistung von 960 Polizisten", sagte Wendt. Die Ordnungshüter kümmern sich darum, dass die Fangruppen der spielenden Teams separiert werden und die ZUschauer unbehelligt bleiben.

Den Angaben zufolge wurden dabei 4.394 Strafverfahren eingeleitet, 71 Polizisten wurden bei Ausschreitungen verletzt. Der Gewerkschaftsvorsitzende erklärte: "Unsere Männer haben es nach den vorliegenden Zahlen an jedem Wochenende mit über 10.000 potenziellen Gewalttätern zu tun."

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(AP/hum)