Operation bei Mario Gomez "Es geht ihm nicht gut"

Erst heftige Kritik vom Präsidenten, jetzt eine schwere Verletzung - für Mario Gomez läuft es nicht optimal. Wegen Problemen im Sprunggelenk muss der Stürmer operiert werden. Auch Bastian Schweinsteiger muss ausgewechselt werden. Das Test-Turnier in Hamburg gewinnt überraschend Werder Bremen.

Bayern München muss in den kommenden Wochen auf Nationalstürmer Mario Gomez verzichten. Dem 27-jährigen Angreifer werden in den nächsten Tagen freie Gelenkkörper operativ aus dem rechten Fuß entfernt. Die Verletzung hatte sich Gomez beim Halbfinale des Liga-Cup in Hamburg gegen Werder Bremen zugezogen.

Gomez im Testspiel gegen Bremen: Freie Gelenkkörper.

(Foto: dapd)

Im Spiel um Platz drei gegen den Hamburger SV, das die Bayern durch ein Tor von Mitchell Weiser 1:0 gewannen, musste zudem Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger verletzt in der 19. Minute ausgewechselt werden. Allerdings habe er dabei keine schwere Verletzung davon getragen, gab Bayerns Trainer Jupp Heynckes nach dem Spiel Entwarnung. "Bastian hat in eine Delle im Platz getreten", sagte Heynckes.

Schon vor dem Spiel am Sonntag hatten die Münchner das für Mittwoch geplante Testspiel bei der SG Sonnenhof Großaspach wegen "unvorhergesehener Verletzungsprobleme" kurzfristig abgesagt. Derzeit fehlen Diego Contento, David Alaba und Rafinha, zudem klagten Franck Ribery und Claudio Pizarro in der vergangenen Woche über Probleme.

"Wenn die Bundesligamannschaft des FC Bayern zu einem Freundschaftsspiel angekündigt ist, dann sollen dort auch die bekannten Spieler antreten", erklärte Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer am Sonntag in einer Presseerklärung und ergänzte: "Dies wäre wegen diverser Verletzungen in den zurückliegenden Tagen nicht möglich."

Gomez gehe es nicht gut, so Sammer. "Er hat freie Gelenkkörper und muss operiert werden. Danach werden wir sehen, wie lange er ausfällt. "Ursprünglich war das Testspiel gegen Großaspach für den kommenden Mittwoch geplant. Es soll laut Sammer nachgeholt werden, "zu einem anderen Zeitpunkt - und dann mit bestmöglicher Mannschaft".